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„Crossroads“ von Jürgen Albers: Ein beeindruckender Debütroman

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jessica Bradley

Das Cover des Krimis „Crossroads“ von Jürgen Albers
Cover „Crossroads“ von Jürgen Albers © Jürgen Albers

Ab heute nenne ich Sherlock Holmes, Hercule Poirot und Charles Norcott in einem Atemzug. Jürgen Albers hat es geschafft mit „Crossroads“ eine neue Kult-Figur zu schaffen. Mein Krimi Buchtipp.

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Mit einer Feinheit und Genauigkeit an Recherche präsentiert Jürgen Albers seinen Krimi „Crossroads“. Der klassische Krimi spielt im zweiten Weltkrieg auf den englischen Kanalinseln. Ein tolles Debüt des Autors.

Jürgen Albers „Crossroads“: Über das Buch

Juni 1940: Der Frühsommer erstrahlt über der britischen Kanalinsel Guernsey. Für den erfahrenen Londoner Inspektor Charles Norcott scheinen die beschaulichen Inseln im Ärmelkanal keine Herausforderung bereit zu halten. Doch das freundliche Sonnenlicht ist trügerisch und beleuchtet die Leiche einer jungen Frau. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, als sich bereits neues Unglück zusammenbraut. Die deutsche Wehrmacht hat Frankreich überrannt und besetzt nun auch die britischen Kanalinseln in einem Handstreich. Nach einem zweiten Mord überschlagen sich die Ereignisse. Auf einer kleinen Insel, abgeschnitten und besetzt vom Feind, muss Norcott erkennen, dass er es mit mehr als einem Gegner zu tun hat. Grenzen verwischen sich und die Welt scheint voller Masken. Auch im hellen Sonnenschein bleibt die entscheidende Frage: Hinter welcher Maske steckt ein Freund, hinter welcher der Gegner? (Klappentext)

Jürgen Albers „Crossroads“: Sprache und Aufbau

In die sehr detaillierte Erzählung sollte man einiges an Zeit investieren. Die ausgefeilte Recherche ist von Anfang an faszinierend. Die Geschichte beginnt langsam und steigert sich auch in diesem Tempo. Was dem Ganzen kein Abbruch gibt, da man die Schreibweise des Autors voll auskosten kann. Die Figuren sind gut durchdacht und teilweise historisch korrekt dargestellt.

Jürgen Albers „Crossroads“: Mein Fazit

Seit langen habe ich keinen so guten Krimi mehr gelesen. Ich bin ein Fan von Doyle, Christie und Co. und Jürgen Albers Roman kann sich durchaus in dieser Gesellschaft blicken lassen. Ich mochte es, wie langsam sich die Ermittlungen und somit die gesamte Spannung des Romans hinzogen. Es gibt Rückschläge in den Ermittlungen, private Probleme und die wurden hier realistisch dargestellt. Auch die drohende Gefahr durch die deutsche Wehrmacht, die während den Mordermittlungen, auf der Insel landen, ist sehr überzeugend. Eine absolute Empfehlung für alle Krimi Fans. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Jürgen Albers „Crossroads“

2017 erschienen im Eigenverlag, ISBN 13-978-1-545-35761-3

Preis: Taschenbuch 15,99€, EBook 4,99€, Seitenzahl: 616 (abweichend vom Format). Hier bestellen!

Jürgen Albers

Der Autor arbeitet neben dem Schreiben als selbstständiger Dozent und Berater. Er lebt mit seiner Familie im Hochsauerland.

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