Großeinsatz in München: Auto rast in Menschengruppe – die Bilder von vor Ort Aktualisiert: 14. Februar 2025 Von: Martina Lippl
In München ist am Donnerstagvormittag (13. Februar) ein Fahrer mit seinem Auto in eine Demo gerast. Es gibt mehrere Verletzte. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest.
1 / 28 Großeinsatz in München: Ein Auto ist am Donnerstagvormittag (13. Februar) in eine Menschengruppe gerast. Es gibt mehrere Verletzte. © Peter Kneffel/dpa 2 / 28 Der Zwischenfall ereignete sich mitten in München: Laut Polizei im Bereich der Kreuzung zwischen Dachauer Straße und Seidlstraße. © MICHAELA STACHE/afp 3 / 28 Rettungskräfte sind in der Münchner Innenstadt vor Ort. „Der Fahrzeugführer konnte vor Ort gesichert werden, von ihm geht derzeit keine weitere Gefahr aus“, erklärte die Polizei. © Peter Kneffel/dpa
4 / 28 Viele Hintergründe zu dem Unfall sind zunächst noch unklar. Ein Kleinwagen ist wohl von hinten in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi gerast. © Roland Freund/DPA 5 / 28 Polizisten untersuchen das Auto, das in die Menschenmenge fuhr. Dabei handelt es sich um einen weißen Mini-Cooper. © Michale Fischer/dpa 6 / 28 Warum der Mini in die Menschengruppe fuhr, ist unklar. © Michaela Stache/AFP 7 / 28 In München herrscht wegen der Münchner Sicherheitskonferenz erhöhte Alarmbereitschaft. © Peter Kneffel/DPA 8 / 28 Am Ort des Geschehens, am Münchner Stiglmaierplatz, fand nach Polizeiangaben zum Zeitpunkt des Vorfalls gegen 10.30 Uhr eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi statt. Ob Demonstranten unter den Verletzten waren, war zunächst unklar. Auch einige Straßen vom Stiglmaierplatz entfernt standen mehrere Rettungswagen. © Yannick Thedens 9 / 28 Rund um den Einsatzort komme es zu Verkehrsbehinderungen. „Umfahren Sie den Bereich weiträumig, damit die Einsatzkräfte ungehindert arbeiten können.“ © Winter 10 / 28 Auch ein Hubschrauber kreiste über dem Einsatzort. © Yannick Thedens 11 / 28 Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte, unter den Verletzten befänden sich auch Kinder. „Ich bin tief erschüttert“, sagte Reiter. „Meine Gedanken sind bei den Verletzten“. © Yannick Thedens 12 / 28 Derzeit wird von rund 20 Verletzten ausgegangen. © Videoredaktion tz 13 / 28 Eine BR-Reporterin berichtete am Unfallort von „vielen weinenden Menschen“. Sie habe gesehen, wie ein junger Mann von der Polizei „abtransportiert“ worden sei. © Michaela STACHE / AFP 14 / 28 Der Vorfall mitten in München erschüttert: Mit einem Mini fuhr ein Mann am Donnerstagvormittag in eine Menschengruppe. © Michaela Stache/afp 15 / 28 Die Polizei untersucht mit einem Spürhund das Auto. Auf das Fahrzeug wurde einmal geschossen, so die Polizei. © Matthias Balk/dpa 16 / 28 Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter machte sich vor Ort ein Bild. © Roland Freund/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ 17 / 28 Ministerpräsident Markus Söder spricht von einem „Anschlag“. Mindestens 28 Personen wurden verletzt, zwei davon sind in einem kritischen Zustand, laut Söder in einem Statement vor der Presse. © Peter Kneffel/dpa 18 / 28 Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich, laut Polizeiangaben, um einen 24-jährigen Afghanen. © MICHAELA STACHE/afp 19 / 28 Man reagiere besonnen, sagte Söder, nachdem er sich den Unglücksort angeschaut hatte. „Aber ich sage Ihnen auch: Unsere Entschlossenheit wächst.“ Und weiter: „Wir können nicht von Anschlag zu Anschlag gehen (...) Wir müssen auch tatsächlich etwas ändern.“ © Christoph Trost/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ 20 / 28 Mit einem Auto ist ein 24-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan in das Ende einer Verdi-Demo gerast. Der Zug sei von einem Polizeifahrzeug begleitet worden, betonte der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann. © Alexa Gräf/dpa 21 / 28 Nach der Fahrt eines Autos in einen Demonstrationszug in München werden die Verletzten in mehreren Krankenhäusern versorgt. Am LMU Klinikum an den Standtorten Großhadern und Innenstadt des Universitätsklinikums werden Verletzte behandelt, wie ein Sprecher auf dpa-Anfrage sagte. Auch das Haunersche Kinderspital der LMU ist demnach eingebunden. Unter den Verletzten sollen auch Kinder sein.
Auch am Rotkreuzklinikum München wurden Verletzte versorgt. Bei der München Klinik hieß es, die Notfallzentren an den unterschiedlichen Standorten seien einsatzbereit. © Peter Kneffel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ 22 / 28 Am Einsatzort in München liegt auch ein kaputter Kinderwagen und ein Sportschuh auf der Straße. © Matthias Balk/dpa 23 / 28 Die Polizei ist seit Stunden im Einsatz. © Yannick Thedens 24 / 28 Ein Foto von der Unglücksstelle. Die Polizei scannt den Unfallort mit einem 3-D-Scanner. © Yannick Thedens 25 / 28 Die Gewerkschaft Verdi hat sich nach dem mutmaßlichen Anschlag auf eine Demonstration in München erschüttert gezeigt. „Wir sind zutiefst bestürzt und schockiert über den schwerwiegenden Vorfall während eines friedlichen Demonstrationszuges von Verdi-Kolleginnen und -Kollegen“, sagte der Vorsitzende Frank Werneke. „Unsere Gedanken sind bei den unschuldigen Opfern und Verletzten sowie ihren Angehörigen.“ © Yannick Thedens 26 / 28 Blumen und Kerzen sind an der Stelle zu sehen, wo am Vortag ein Auto in den Demonstrationszug gerast war. © Daniel Löb/dpa 27 / 28 Am Donnerstag (13. Februar) fuhr ein Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi. Einen Tag später brachten zahlreiche Politiker ihre Anteilnahme zum Ausdruck. Hier von links nach rechts Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). © Daniel Löb/dpa 28 / 28 Auch die Grünen gedachten der Opfer. Von links nach rechts: MdB Jamila Schäfer, 2. Bürgermeister Dominik Krause, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Grüne Felix Banaszak und Katharina Schulze, die Grünen-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, legten Blumen am Tatort nieder. © Daniel Löb/dpa