Spukschloss, Dämonenkapelle und mehr: Fotos zeigen die gruseligsten Orte Bayerns
Aktualisiert: Von: Felix Herz
Ein Hauch Übersinnliches umweht einige Orte in Bayern. Oft sind es lokale Legenden und Mythen, die dort für kaltes Erschauern sorgen.
1 / 7Der ehemalige Bahnhof Olympiastadion in München gilt heute als echter Geisterbahnhof. Er wurde vor mehr als 50 Jahren gebaut, um im Angesicht der erwarteten Besucherströme im Rahmen der Olympischen Spiele die Verkehrssysteme zu entlasten. 1988 wurde er aufgegeben und dem Verfall überlassen. Er steht aber bis heute unter Denkmalschutz. © Ralph Peters / IMAGO
2 / 7Um den Alatsee in der Nähe von Füssen in Südbayern ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Wegen der blutroten Farbe, die er immer mal wieder annimmt, wird er auch als der „blutende See“ bezeichnet. Geister und Fabelwesen sollen hier hausen und Wanderer in Erdspalten oder in den See locken. Tatsächlich hat der See seine Farbe aufgrund von Purpur-Schwefelbakterien, die rund 17 Meter unter der Wasseroberfläche schlummern. © Depositphotos / IMAGO
3 / 7Die Ofnethöhlen bei Holheim bergen ein schreckliches Geheimnis, das bis heute ungeklärt ist. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, im Jahr 1908, wurden in den Ofnethöhlen die Schädel von 19 Kindern, zehn Frauen und vier Männern ausgegraben, erklärt reisereporter.de. Für den Hintergrund des schrecklichen Fundes gibt es mehrere Theorien – allem Anschein nach wurden die Köpfe kurz nach dem Tod der Menschen abgetrennt und in der Höhle platziert. Heute geht man demnach davon aus, dass es sich hierbei um ein Kriegsritual, ein Massaker, eine Opferung oder Kannibalismus handelte. Sicher weiß man es jedoch nicht – was die Ofnethöhlen zu einem so geheimnisvollen wie gruseligen Ort in Bayern machen. © Ralph Lueger / IMAGO
4 / 7Auf der Burg Wolfsegg soll es spuken. Eine weiße Frau soll schon mehrfach im Burginnenhof gesehen worden sein. Auch von mysteriösen Geräuschen und Gerüchen ist die Rede. Bei dem Geist soll es sich derweil um Klara von Helfenstein handeln, die Frau des Burgherrn Ulrich von Laaber. Der ließ sie der Sage nach im späten Mittelalter ermorden, weil sie sich in einen Verehrer verliebt hatte – die Leiche verscharrte er im Burghof. © H. Tschanz-Hofmann / IMAGO
5 / 7In einem Wald bei Weilheim im Süden von Bayern steht eine Pestkapelle. Um sie herum stehen mehrere alte Brunnen, angeordnet in der Form eines Pentagramms – im Mittelalter war dies üblich, um Dämonen fernzuhalten. Während der Pest im düstersten Mittelalter widmeten die Anwohner die Kapelle dem heiligen Sebastian. Es hieß, solange man die Glocken der Kapelle höre, erkranke man nicht am Schwarzen Tod. Bis heute ranken sich Gruselgeschichten um die Pestkapelle von Weilheim. So soll im 16. Jahrhundert ein Mädchen bei der Kapelle ermordet worden sein – ihr pechschwarzer Hund mit rot lodernden Augen streift dem Mythos nach heute noch durch den umliegenden Wald.
6 / 7In der Fränkischen Schweiz liegt die Teufelshöhle Pottenstein. Mit den meterhohen Stalagmiten, dem ausgestellten Skelett eines Bären und der passend zum Namen mit Musik und Beleuchtung untermalten Stimmung ist die große Höhle ein gruseliger Ort. Den Namen hat sie übrigens seit dem Mittelalter, als sie noch vermutlich aus Aberglauben als Teufelsloch bezeichnet wurde. © Imagebroker / Kickner / IMAGO / Merkur-Collage
7 / 7Der Walchensee im Süden Bayerns ist mit seinem kristallklaren Wasser und dem malerischen Panorama rundherum ein beliebtes Ziel für Touristen. Unter seiner Oberfläche verbergen sich jedoch zahlreiche Wracks, unter anderem von zwei Flugzeugen, die während des Zweiten Weltkriegs versucht hatten, auf der Wasseroberfläche zu landen. Heute kann man zu ihnen und anderen Wracks hinabtauchen – und vielleicht einen spannenden Fund machen? © Westend61 / IMAGO