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Bombenentschärfung in Düsseldorf erfolgreich: Sperrungen aufgehoben

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Von: Benjamin Stroka, Johanna Werning

Bombenfund in Düsseldorf: Die Bombenentschärfung in Pempelfort war erfolgreich. Die 17.000 Anwohner können zurück in ihre Häuser.

Zusammenfassung von der Bombenentschärfung in Düsseldorf-Pempelfort: Am Freitagmorgen wurde auf einer Baustelle in der Moltkestraße eine amerikanische Fliegerbombe gefunden. Der Blindgänger musste noch am selben Tag entschärft werden. Von der Evakuierung waren rund 17.000 Menschen betroffen. Weitere 40.000 Menschen mussten sich luftschutzgemäß verhalten.

Die Bombenentschärfung der Zehn-Zentner-Bombe wurde immer wieder verzögert. Der Grund: „Unkooperative Personen“, die den Gefahrenbereich nicht verlassen wollten, so die Stadt.

Erst am späten Abend konnte Tim Hoferichter vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung den Blindgänger erfolgreich entschärfen. „Unmittelbar nach der Entschärfung wurden die Straßensperrungen aufgehoben“, sagt die Stadt am späten Abend. Auch die Rheinbahn hat den Betrieb wieder aufgenommen. „Die Strecke ist wieder frei“, sagt das Unternehmen.

„325 Menschen suchten die Betreuungstellen auf. Insgesamt waren 650 Kräfte der Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke, Rheinbahn, Hilfsorganisationen sowie des Ordnungsamtes und des Amtes für Verkehrsmanagement im Einsatz“, so die Stadt weiter. „Insgesamt 119 Krankentransporte wurden durch Rettungsdienstkräfte der Feuerwehr und der Düsseldorfer Hilfsorganisationen durchgeführt. Rund 2000 Anruferinnen und Anrufer informierten sich über das Gefahrentelefon.“

Zahlen und Fakten zur Bombenentschärfung in Düsseldorf-Pempelfort

Fliegerbombe:Amerikanische zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg
Evakuierungsbereich:500 Meter (17.000 Betroffene)
Weitere Maßnahmen:In einem Radius von 1000 Metern rund um den Fundort mussten sich 40.000 Anwohner luftschutzgemäß verhalten.
Betreuungstelle:325 Personen suchten die Anlaufstelle auf
Einsatzkräfte:650
Anrufe über das Gefahrentelefon:Rund 2000
Krankentransporte während der Evakuierungsmaßnahmen:119

Bombenentschärfung in Düsseldorf: „Es ist geschafft“

Update, 23:22 Uhr: Der Blindgänger in Düsseldorf wurde erfolgreich entschärft. „Liebe Menschen in unserer Stadt, es ist geschafft! Um 23:09 Uhr konnte die #dbombe erfolgreich entschärft werden! Die Sperrungen werden schrittweise zurückgenommen, die Gefahrenbereiche sind aufgehoben. Danke für Eure Geduld! Kommt sicher nach Hause und gute Nacht!“, schreibt die Feuerwehr auf Twitter.

Bombenentschärfung in Düsseldorf erfolgreich: „Sperrungen werden zurückgebaut“

Update, 23:12 Uhr: Erleichterung in Düsseldorf. Die Fliegerbombe in Pempelfort konnte am Freitagabend erfolgreich entschärft werden. „Die Bombe ist entschärft, die Sperrungen werden sukzessive zurückgebaut!“, so die Stadt Düsseldorf um kurz nach 23 Uhr. Auch die betroffenen Anwohner können nun nach und nach wieder zurück in ihre Häuser.

Bombenfund in Düsseldorf: Die wichtigsten Infos im Überblick

 Fundort: Am Freitag (12. August) wurde in der Moltkestraße in Düsseldorf-Pempelfort eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

► Evakuierungsbereich und betroffene Personen: Der Evakuierungsbereich umfasst 500 Meter um den Fundort. Betroffen sind hier rund 17.000 Menschen. Für den zweiten Gefahrenbereich (Radius von 1000 Metern um den Fundort) gilt: Ab 20 Uhr darf sich dort niemand mehr im Freien aufhalten. Das betrifft weitere 40.000 Menschen.

► Straßensperrungen: Mehrere Straßen müssen aufgrund des Blindgängers gesperrt werden.

► Störungen bei der Rheinbahn: Laut Rheinbahn-Angaben hat die Bombenentschärfung in Pempelfort Auswirkungen auch insgesamt 16 Bus- und Bahn-Linien in der Stadt. Dort seien Einschränkungen bis circa 23:30 Uhr möglich.

► Betreuungsstellen und Gefahrentelefon: Die Stadt Düsseldorf hat Betreuungsstellen und ein Gefahrentelefon (Tel.: 3889 889) eingerichtet. Betroffene können in den Räumen der Max-Planck-Schule, der Toni-Turek-Realschule sowie in der Sporthalle der Klapheckschule während der Evakuierung unterkommen.

► 24RHEIN hat Antworten auf dich wichtigsten Fragen, die sich Betroffene des Bombenfunds in Düsseldorf stellen.

Bombenentschärfung in Düsseldorf läuft

Update, 22:54 Uhr: Aktuell läuft die Bombenentschärfung in Düsseldorf-Pempelfort weiterhin. Im Regelfall dauert eine Bombenentschärfung zwischen 30 und 60 Minuten.

Bombe, Moltkestraße Düsseldorf (Montage)
Auf der Moltkestraße in Düsseldorf ist am 12. August eine Fliegerbombe gefunden worden (IDZRW-Montage). © Julian Stähle/dpa & Hans Blossey/Imago

Bombenentschärfung in Düsseldorf: „Es geht los“

Update, 22:30 Uhr: „Die Entschärfung beginnt“, schreibt die Stadt Düsseldorf. Und auch die Feuerwehr teilt mit: „Es geht los – die Evakuierung ist abgeschlossen. Die Entschärfung ist für 22.30 Uhr vorgesehen“, so die Feuerwehr Düsseldorf. Im Regelfall dauert eine Bombenentschärfung zwischen 30 und 60 Minuten. Anschließend werden die Sperrungen wieder aufgehoben und die Rheinbahn-Linien können wieder fahren. Auch die Anwohner können dann wieder in ihre Wohnungen zurück – beziehungsweise dürfen ihre Wohnungen wieder verlassen.

Bombenentschärfung in Düsseldorf um 22:30 Uhr: „Evakuierung abgeschlossen“ 

Update, 22:23 Uhr: Auch die Feuerwehr Düsseldorf teilt mit: „Evakuierungen im Gefahrenbereich A sind abgeschlossen! Entschärfungszeitpunkt: 22:30 Uhr“ Aber wie lange dauert es, bis die Anwohner zurück in ihre Häuser können? Erfahrungsgemäß dauert eine Entschärfung zwischen 30 und 60 Minuten. Sobald die Fliegerbombe erfolgreich entschärft ist, werden die Sperrungen aufgehoben und die Menschen können zurück.

Bombenentschärfung in Düsseldorf um 22:30 Uhr: „Evakuierung abgeschlossen“

Update, 22:12 Uhr: „Die Evakuierung ist abgeschlossen. Die Entschärfung ist für 22.30 Uhr vorgesehen“, so die Stadt Düsseldorf. Damit beginnt die Bombenentschärfung rund zwei Stunden später als geplant. Der Grund für die Verzögerung: unkooperative Personen. „Leider gibt es immer noch einzelne Gebäude, in denen sich Menschen befinden, die sich weigern, das Gebiet zu verlassen. Diese Personen müssen noch aus dem Gefahrenbereich gebracht werden“, so die Stadt Düsseldorf zuletzt.

Bombenentschärfung in Düsseldorf verzögert sich: Feuerwehr verzweifelt

Update, 22:05 Uhr: Die Bombenentschärfung in Düsseldorf verzögert sich weiterhin. Der Grund: Einzelne Personen wollen den Gefahrenbereich nicht verlassen. Auf Facebook macht die Feuerwehr Düsseldorf nun einen emotionalen Aufruf, der sich direkt an die „unkooperativen Personen“ richtet:

„Seit fast 10 Stunden bemühen wir uns, mit 650 zumeist ehrenamtlichen Einsatzkräften, eine reibungslose und schnelle Entschärfung über die Bühne zu bekommen. Leider können wir mit der geplanten Entschärfung nicht beginnen, weil DU dich noch immer im Gefahrenbereich herumtreibst. Bitte verlasse JETZT den Gefahrenbereich !!!“, endet der Appell. Eigentlich sollte bereits vor zwei Stunden der Bereich vollständig geräumt sein.

Bombenentschärfung in Düsseldorf: Lautsprecher-Durchsagen geben Anweisungen

Update, 22:00 Uhr: Wann genau die Bombenentschärfung in Düsseldorf-Pempelfort stattfinden kann, ist weiterhin unklar. Erst müssen alle Personen den Gefahrenbereich A räumen. Im Gefahrenbereich B müssen alle Anwohner Fenster und Türen schließen. Zudem gilt eine Ausgangssperre.

Die Feuerwehr fährt durch die Straßen und gibt per Lautsprecher Durchsagen. Unter anderem heißt es: Die Bombe muss vor Ort entschärft werden. Sie befinden sich im gefährdeten Bereich. Bitte bleiben Sie im Gebäude. Schließen Sie die Fenster und halten Sie sich anschließend von Fenstern und Türen fern.“

Bombenentschärfung in Düsseldorf verzögert sich: Feuerwehr startet Aufruf

Update, 21:48 Uhr: Die Feuerwehr Düsseldorf startet auf Twitter einen Aufruf: „Bitte verlasst den Gefahrenbereich A schnellstmöglich, damit mit der Entschärfung begonnen und weitere Verzögerungen vermieden werden können!“

Bombenfund Düsseldorf: „Entschärfung der Bombe nicht möglich“ – wegen „unkooperativer Personen“

Update, 21:42 Uhr: Die Evakuierungsmaßnahmen im Gefahrenbereich A dauern an, wie die Feuerwehr Düsseldorf mitteilt. Der Grund: „Da leider immer wieder Personen im Gefahrenbereich A gesichtet werden, die nicht freiwillig ihre Wohnungen verlassen, halten die Evakuierungsmaßnahmen aktuell an. Eine Entschärfung der Bombe ist bislang nicht möglich“, so die Feuerwehr am Freitagabend.

Düsseldorf Bombenentschärfung verzögert sich – „Menschen weigern sich, das Gebiet zu verlassen“

Update, 21:26 Uhr: Die Evakuierung der betroffenen Bereiche ist fast vollständig abgeschlossen. Doch ganz geräumt ist der Bereich noch nicht. „Leider gibt es immer noch einzelne Gebäude, in denen sich Menschen befinden, die sich weigern, das Gebiet zu verlassen. Diese Personen müssen noch aus dem Gefahrenbereich gebracht werden“, so die Stadt Düsseldorf. Erst dann kann die Fliegerbombe entschärft werden. Wann das der Fall ist, ist noch unklar.

Bombenfund in Düsseldorf: Festival „Ehrenhof Open“ abgesagt

Update, 21:18 Uhr: Wann die Fliegerbombe in Düsseldorf-Pempelfort entschärft werden kann, steht noch immer nicht fest. Zunächst muss der gesamte Gefahrenbereich evakuiert werden. Dazu zählt auch das Festival-Gelände Ehrenhof. Das Festival Ehrenhof Open musste kurzerhand abgesagt werden.

„Das gesamte Team muss nach Aufruf des Krisenstabs Düsseldorf das Gelände räumen, wodurch die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann“, so die Veranstalter am Freitagnachmittag. „Wir sind selber sehr enttäuscht, aber sind optimistisch, dass das Festival ab morgen normal stattfinden kann. Danke für euer Verständnis.“

Bombenentschärfung in Düsseldorf verzögert sich – Rheinbahn-Linie bereits teilweise gesperrt

Update, 20:56 Uhr: Die Evakuierungsmaßnahmen laufen weiter. Aufgrund „unkooperativer Personen“ hat sich der Zeitplan allerdings enorm verzögert. Eigentlich sollte gegen 20 Uhr der Gefahrenbereich vollständig geräumt sein. Mittlerweile sind mehrere Straßen gesperrt. Auch bei der Rheinbahn gibt es Einschränkungen. Unter anderem können „die Bahnen zwischen den Haltestellen ‚Freiligrathplatz‘ und ‚Heinrich-Heine-Allee‘ nicht fahren“, so die Rheinbahn.

Bombenfund in Düsseldorf: „Unkooperative Personen“ verzögern Evakuierung

Update, 20:42 Uhr: Die Evakuierungsmaßnahmen verzögern sich offensichtlich weiterhin. Der Grund: unkooperative Personen, „die den Bereich nicht verlassen wollen“, so die Stadt zuletzt. Erst wenn der Gefahrenbereich A vollständig geräumt und sich im Gefahrenbereich B niemand auf offener Straße aufhält, kann die Bombe entschärft werden.

„Sobald sie entschärft ist, werden alle gesperrten Straßen wieder freigegeben“, so die Stadt weiter. Wann das ist, ist noch nicht klar. Normalerweise dauert eine Entschärfung zwischen 30 und 60 Minuten.

Bombenfund in Düsseldorf: „Unkooperative Personen“ verzögern Evakuierung

Update 20,11 Uhr: Die Evakuierung des Gefahrenbereichs A ist weit fortgeschritten, dauert allerdings noch an. Eigentlich sollte der Bereich um 20 Uhr vollständig geräumt sein. Doch es gibt Verzögerungen.

„Leider werden die Evakuierungsmaßnahmen immer wieder durch unkooperative Personen verzögert, die den Bereich nicht verlassen wollen“, so die Stadt Düsseldorf. Um wie viele Personen es sich dabei handelt, teilt die Stadt nicht mit. „Wir appellieren noch einmal: Bitte verlasst den Bereich A so schnell wie möglich, damit die Entschärfung schnellstmöglich beginnen kann.“

Bombenfund in Düsseldorf: Bereich in Pempelfort teilweise bereits gesperrt

Update, 18:50: Seit einer Dreiviertelstunde ist die Einfahrt in den Evakuierungsbereich (Gefahrenbereich A) nicht mehr möglich. Ab 19:30 Uhr soll auch die Einfahrt in Gefahrenbereich B nicht mehr möglich sein. Aktuell geht die Stadt Düsseldorf davon aus, dass gegen 20 Uhr der Gefahrenbereich A vollständig geräumt ist. Erst danach kann die Fliegerbombe in der Moltkestraße entschärft werden.

Wie lange die Entschärfung allerdings dauert und ab wann entschärft werden kann, ist noch nicht klar. Das will die Stadt erst „kurzfristig“ mitteilen. Klar ist allerdings, die Fliegerbombe kann erst entschärft werden, wenn der gesamte Gefahrenbereich evakuiert ist.

Bombenfund in Düsseldorf: Sperrung des Evakuierungsbereichs ab 18 Uhr

Update, 17:41 Uhr: Es gibt endlich genauere Uhrzeiten zur Evakuierung vor der Bombenentschärfung in Düsseldorf. Der Evakuierungsbereich (Radius von 500 Metern um den Fundort) wird ab 18 Uhr gesperrt. Dann ist keine Einfahrt mehr möglich, teilt die Stadt mit. Bis 20 Uhr soll dieser Bereich komplett geräumt sein. Bis dahin müssen also rund 17.000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Die Gefahrenkarte der Stadt Düsseldorf zum Bombenfund
Die Gefahrenkarte der Stadt Düsseldorf zum Bombenfund in Pempelfort am 12. August 2022. © Stadt Düsseldorf

Für den zweiten Gefahrenbereich (Radius von 1000 Metern um den Fundort) gilt: Ab 20 Uhr darf sich dort niemand mehr im Freien aufhalten. Die Menschen sollen sich in Häusern und dort möglichst entfernt von Glasflächen, also zum Beispiel Fenstern, aufhalten. Dieses Gebiet wird ab 19:30 Uhr gesperrt. Dann ist auch dort keine Einfahrt mehr möglich. Zudem empfiehlt die Stadt, in dem Bereich geparkte Autos wegzufahren.

Bombenfund in Düsseldorf: Anlaufstellen für Betroffene eingerichtet

Außerdem sind nun auch die Betreuungsstellen für Betroffene der Evakuierung bekannt. Diese liegen gleich an drei Orten: der Max-Planck-Schule, der Toni-Turek-Realschule sowie die Sporthalle der Klapheckschule. Seit 17 Uhr fahren ab den Haltestellen Prinz-Georg-Straße (721) sowie Münsterstraße/Feuerwache (721) Shuttle-Busse der Rheinbahn zum Max-Planck-Gymnasium. Die Stadt Düsseldorf hat auch ein Gefahrentelefon (Tel.: 3889 889) eingerichtet.

Bombenfund in Düsseldorf: 16 Rheinbahn-Linien betroffen

Update, 17:07 Uhr: Inzwischen ist auch klar, inwieweit die Rheinbahn in Düsseldorf betroffen ist. Laut Rheinbahn-Angaben hat die Bombenentschärfung in Pempelfort Auswirkungen auch insgesamt 16 Bus- und Bahn-Linien in der Stadt. Dort seien Einschränkungen bis circa 23:30 Uhr möglich. Ein Überblick zu allen Linien:

Bombenfund in Düsseldorf-Pempelfort: Betroffene Straßen im Evakuierungsbereich

Update, 15:22 Uhr: Vor der Bombenentschärfung in Düsseldorf muss ein Bereich im Umkreis von 500 Metern um die Moltkestraße geräumt werden. Hier eine Liste mit den betroffenen Straßen, die mindestens teilweise im Evakuierungsbereich liegen:

Bombenfund in Düsseldorf: Karte zeigt Evakuierungsbereich

Update, 14:58 Uhr: Die genaue Karte mit dem Evakuierungsbereich zum Bombenfund in Düsseldorf-Pempelfort wurde veröffentlicht (siehe weiter oben). Der innere Kreis (circa 500 Meter um den Fundort) muss komplett geräumt werden. Dort müssen alle Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Der äußere Kreis (circa 1000 Meter um den Fundort) darf während der Bombenentschärfung nicht mehr betreten werden. Die Menschen dort dürfen dann ihre Häuser nicht mehr verlassen.

Bombenfund in Düsseldorf: Welcher Bereich wird evakuiert?

Update, 14:23 Uhr: Der Fundort der Fliegerbombe liegt an der Moltkestraße, nahe der Eulerstraße in Pempelfort. In einem Umkreis von 500 Metern um diesen Fundort muss evakuiert werden. Eine so große Evakuierung, rund 17.000 Menschen, ist auch für die häufig von Bombenfunden betroffenen NRW-Großstädte ein Extremfall.

Auch wann es zur Bombenentschärfung kommt, ist noch offen. Die Stadt geht aktuell von heute Abend aus. Aufgrund der Größe der Evakuierung könnte es sich bis in den späten Abend ziehen.

Bombenfund in Düsseldorf: Evakuierung wegen Fliegerbombe in Pempelfort

Erstmeldung vom 12. August, 13:29 Uhr: Düsseldorf – Eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe wurde am Freitag (12. August) bei Bauarbeiten in Düsseldorf gefunden. Die Bombe muss noch heute Abend entschärft werden, wie die Stadt mitteilt. Der Blindgänger wurde an der Moltkestraße, in der Nähe zur Eulerstraße, im Stadtteil Pempelfort entdeckt. Im Radius von 500 Metern um den Fundort muss evakuiert werden. Das betrifft laut Angaben der Stadt rund 17.000 Menschen, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Auch die Warn-App NINA hat bereits ausgelöst.

Genauere Angaben zum Evakuierungsgebiet gibt es noch nicht. Auch eine Anlaufstelle für Betroffene hat die Stadt noch nicht mitgeteilt.

Bombenentschärfung in Düsseldorf: Große Evakuierung nach Bombenfund in Pempelfort

In einem Radius von 1000 Metern um den Fundort der Fliegerbombe ist luftschutzmäßiges Verhalten vorgeschrieben. Das heißt: Die Betroffenen dort dürfen sich während der Bombenentschärfung nicht im Freien aufhalten und nicht ihre Wohnungen verlassen. Das betrifft laut Informationen der Stadt Düsseldorf etwa 40.000 Personen. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf ist bereits informiert.

Die Moltkestraße in Düsseldorf liegt relativ zentral in der Stadt, nur wenige Kilometer nördlich der Stadtmitte und der Altstadt. Der Bereich dort ist eng besiedelt, was die Größe der Evakuierung erklärt. In der Nähe liegt unter anderem das Marien Hospital Düsseldorf. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in NRW und Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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