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Wegen Corona-Infektion: Innenausschuss im Landtag ohne Innenminister – wer stattdessen kommt, weiß noch keiner

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Von: Stefanie Knupp

Herbert Reul mit FFP2-Maske
Herbert Reul hat sich mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert (Archivbild). © Henning Kaiser/dpa

Die britische Corona-Variante greift um sich. Auch Innenminister Reul hat sich infiziert. Deshalb gibt es am Donnerstag im Landtag einen Innenausschuss ohne Innenminister.

Update vom 22. Februar 19:35 Uhr: Im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags wird es am Donnerstag zu einer ungewöhnlichen Situation kommen: Von der Regierung werden diesmal weder Innenminister Herbert Reul (CDU) noch seine eigentliche Vertretung, Staatssekretär Jürgen Mathies, dabei sein. Beide befinden sich noch in Quarantäne.

Wer vom Ministerium in den Ausschuss entsandt werde, stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin am Montag. Auch der Gesundheitsausschuss am Mittwoch wird ohne Minister Karl-Josef Lauman (CDU) stattfinden. Er hatte Kontakt zu Reul.

Reul war vor einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei einer genaueren Untersuchung stellte sich heraus, dass er sich mit der besonders ansteckenden britischen Variante infiziert hat.

Das hatte auch Auswirkungen auf seine Kontaktpersonen, die trotz negativen Tests nicht frühzeitig aus der Quarantäne durften. So ist auch Gesundheitsminister Laumann nach Angaben seines Ministeriums noch bis einschließlich Donnerstag in Quarantäne.

Im Innenausschuss stehen unter anderem aktuelle Erkenntnisse zu rechtsextremistischen Tendenzen in der Polizei, Straftaten mit Stichwaffen und die Lizenzgebühren für die „Jerusalema Challenge“ auf dem Programm.

Kosmetikerinnen demonstrieren vor Landtag in Düsseldorf für Öffnung ihrer Läden

Update vom 19. Februar, 19:43 Uhr: Rund 200 Kosmetikerinnen und Kosmetiker haben nach Angaben der Veranstalter am Freitag vor dem Düsseldorfer Landtag demonstriert. Die meist ganz in weiß gekleideten Teilnehmer appellierten an die Landesregierung, Kosmetikstudios wieder öffnen zu lassen. Die neue Coronaschutz-Verordnung erlaubt ab 1. März lediglich wieder Fußpflege.

„Wir appellieren an Sie: Öffnen Sie unsere Kosmetikstudios! Retten Sie unsere Branche! Retten Sie aber auch die Innenstädte mit dem Einzelhandel“, so ein Redner bei der Demo. Rund 50 Prozent der Kosmetikstudios in Deutschland stünden kurz vor der Insolvenz, über 175 000 Arbeitsplätze seien in Gefahr.

Corona in Düsseldorf: Immer mehr Fälle mit britischer Mutation

Update vom 18. Februar, 17:45 Uhr:  Die wohl deutlich ansteckendere britische Variante des Coronavirus macht in Düsseldorf bereits mehr als 40 Prozent der Corona-Infektionen aus. Am Dienstag habe der Anteil bei 27 Prozent, am Mittwoch bei 30 Prozent und am Donnerstag bei mehr als 40 Prozent gelegen, teilte die Landeshauptstadt am Donnerstag mit. (dpa)

Corona in Düsseldorf: Party in Friedrichstadt aufgelöst – sie fand ausgerechnet in einer Apotheke statt

Update vom 29. Januar, 14 Uhr: Ausgerechnet in einer Apotheke hat das Düsseldorfer Ordnungsamt am Donnerstagabend gegen 20 Uhr eine Party aufgelöst. Wie die Stadt am Freitag berichtete, hatte es Beschwerden von Nachbarn gegeben. Als die Einsatzkräfte eintrafen, erwischten sie acht Menschen, die in der Apotheke in Friedrichstadt ohne Masken feierten.

„Die Party wurde aufgelöst und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“, so die Stadt. Der Einsatz sei nach 45 Minuten beendet gewesen, sagte ein Sprecher am Freitag. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. (dpa)

Corona: Fortuna Düsseldorf hilft Vereinsmitgliedern über 80 bei der Corona-Impfung

Update vom 29. Januar, 07:30 Uhr: Fortuna Düsseldorf bietet Hilfe bei der Corona-Impfung an. Der Fußballzweitligist hat sich mit einem entsprechenden Schreiben an alle Vereinsmitglieder über 80 Jahren gewandt. Demnach wolle der Verein den Mitgliedern bei der Terminvereinbarung mit dem zuständigen Impfzentrum helfen. Außerdem sollen die Mitglieder auch bei der Anfahrt zum Impftermin unterstützt werden. Voraussichtlich ab dem 8. Februar können sich Menschen über 80 in den Impfzentren in NRW gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Impfzentrum in Düsseldorf befindet sich in der Merkur-Spiel-Arena, der Heimstätte von Fortuna Düsseldorf.

Kostenlose FFP2-Masken – „Düsselpass“-Inhaber bekommen 5 Stück per Post

Update vom 26. Januar, 10:30 Uhr: Die Stadt Düsseldorf will allen „Düsselpass“-Inhabern fünf FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung stellen. Die Masken werden automatisch mit der Post im Laufe der nächsten Woche verschickt. Mit dem Düsselpass bekommen Personen mit geringem Einkommen Vergünstigungen und Ermäßigungen zum Beispiel bei Eintritten oder Sportangeboten.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erklärt: „Die FFP2-Masken sind ab heute in vielen Bereichen vorgeschrieben, weil sie einen höheren Schutz bieten. Da sie jedoch teurer sind als herkömmliche Masken, möchten wir unsere Düsselpass-Inhaberinnen und -Inhaber auf diesem Weg dabei unterstützen, sich noch besser vor dem Corona-Virus zu schützen.“

Coronavirus in Düsseldorf: Datenpanne im Gesundheitsamt – viele Zahlen waren fehlerhaft

Update vom 25. Januar, 8:40 Uhr: In den letzten zwei Wochen ist es bei der Erhebung der Corona-Zahlen durch die Stadt Düsseldorf zu Fehlern gekommen. Das räumte die Stadt am Samstag über ihren Twitter-Kanal ein. Demnach habe es eine Systemzusammenführung im Gesundheitsamt gegeben. Dabei sei es zu „Fehlern bei den Zahlen der aktuell Infizierten, der Genesenen und der quarantänisierten Personen gekommen“, heißt es in einem Tweet.

Die Zahl der Neuinfektionen und der Inzidenzwert seien und sind aber korrekt, so die Stadt. Ab Dienstag (26. Januar) sollen wieder alle Zahlen korrekt zur Verfügung stehen.

Corona in Düsseldorf: Kiffer-Party aufgelöst – doch die Feiernden versuchen es gleich noch mal

Update vom 22. Januar, 10:55 Uhr: Der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Stadt Düsseldorf musste am Mittwoch (22. Januar) eine Geburtstagsparty beenden – zwei Mal. Die Ordnungskräfte, so berichtet die Stadt, seien gegen 23 Uhr wegen Lärmbelästigung in den Stadtteil Lierenfeld gerufen worden. In der ersten Etage eines Wohnhauses trafen die Mitarbeiter auf sechs Personen, die nach eigenen Angaben Geburtstag feierten. Ein Gast versuchte, sich mit einem Sprung aus dem Fenster davon zu machen. Dabei verlor er einen Joint. Der Fluchtversuch missglückte, er konnte gestellt werden.

Der OSD verwies die Gäste der Wohnung und löste die Party auf. Zumindest vorerst, denn nur eine halbe Stunde später standen die Mitarbeiter erneut auf der Matte. Fünf der verwiesenen Personen waren zurückgekehrt und feierten weiter. Dieses Mal hatte der OSD einen Diensthund dabei. Wohl Anlass genug für einen weiblichen Partygast, eine ganze Menge Betäubungsmittel aus dem Fenster zu werfen.  „Die gesamte Wohnung war zudem durch Marihuana-Geruch vernebelt“, schreibt die Stadt. Nun rückte auch die Polizei an und führte den Einsatz fort. Die Unbelehrbaren kassierten Anzeigen.

Coronavirus in Düsseldorf: Rheinbahn kontrolliert weiterhin die Maskenpflicht in Bus und Bahn

Update vom 22. Januar, 10:45 Uhr: Ab Montag (25. Januar) gilt in NRW eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken unter anderem im öffentlichen Nahverkehr. Die Rheinbahn hat deshalb angekündigt, auch weiterhin die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren. Die Kontrollen könnten jederzeit und unangekündigt stattfinden, wie es bereits seit Beginn der Maskenpflicht Ende April der Fall ist, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die Rheinbahn selbst hatte schon vor der Ministerpräsidentenkonferenz 100.000 medizinische Masken für diejenigen Mitarbeiter bestellt, die in Bussen und Bahnen oder an den Haltestellen und Bahnhöfen arbeiten.

Corona in Düsseldorf: Polizei warnt vor fieser Masche – Impfbetrüger in weißen Anzügen klingen an der Tür

Update vom 20. Januar 2021, 14:41 Uhr: Die Düsseldorfer Polizei warnt aktuell akut vor Impfstoffbetrug. So soll es in den vergangenen Wochen in der Landeshauptstadt wieder häufiger zu Anrufen von „Coronabetrügern“ gekommen sein. Die Kriminellen versuchen dabei wahllos Menschen einen vermeintlichen Corona-Impfstoff zu verkaufen.

Da das Problem nun wieder zunimmt, gibt die Polizei neben der Warnung zusätzlich noch Hinweise zu den Maschen von Coronabetrügern. Neben dem Verkauf über Telefonanrufe, kommt es auch vor, dass die Betrüger an den Haustüren der angeblich zu impfenden Personen klingen. Diese sind dann häufig in weißen Schutzanzügen gekleidet und haben seriös wirkenden Unterlagen unter dem Arm. Dabei geben diese an, dass der Name des Bürgers auf der Liste stehe und diese nun eine Corona-Schutzimpfung durchführen müssen.

Die Polizei verweist dabei ausdrücklich auf den Fakt, dass es zurzeit keinen frei verkäuflichen Corona-Impfstoff in Nordrhein-Westfalen gäbe. Zusätzlich würden Impfungen aktuell nur in Impfzentren, von mobilen Teams in Alten- und Wohnheimen und bei eigenständigen Impfungen des Krankenhauspersonals vorgenommen. (os)

Coronavirus in Düsseldorf: Impfstart in der Uni-Klinik – 4800 Mitarbeiter wollen sich impfen lassen

Erstmeldung vom 18. Januar 2021:

Düsseldorf – In der Düsseldorfer Uni-Klinik werden ab Montag (18. Januar) zunächst 1200 Mitarbeiter geimpft. Die Impfbereitschaft ist allerdings noch höher. Binnen weniger Tage hätten sich bereits 4800 Mitarbeiter im Online-System für eine Impfung angemeldet, sagte ein Klinik-Sprecher der dpa. Geimpft werden als erstes Angestellte, die zum Beispiel im eigens eingerichteten Covid-19-Trakt arbeiten.

Pro Tag sollen an der Uni-Klinik in einer zügig erbauten Impfstraße 320 Mitarbeiter geimpft werden, bis die erste Lieferung des Moderna-Impfstoffs verbraucht ist. In vier Wochen ist dann der zweite Piks fällig. Die dafür nötigen Dosen sollen rechtzeitig geliefert werden.

Corona in Düsseldorf: Darum sollen sich auch Hebammen impfen lassen

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Montagmorgen gesagt, dass die jetzt startenden Corona-Impfungen in den Krankenhäusern landesweit etwa 100.000 Menschen beträfen. Dazu gehören an der Düsseldorfer Uni-Klinik auch zum Beispiel Hebammen – da sie im Kreißsaal besonders vielen Aerosolen von schnell atmenden Frauen ausgesetzt sind. Laumann hatte anlässlich des Impfstarts in NRW eine Pressekonferenz gegeben. (dpa)

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