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Fernsehturm in Düsseldorf: Was Sie über den Rheinturm wissen müssen

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Düsseldorf: Eine Lichtshow der Telekom am Düsseldorfer Rheinturm
Der Fernsehturm in Düsseldorf ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt © picture alliance/Marcel Kusch/dpa

Er ist mit seiner Höhe von 240,50 Metern das höchste Bauwerk Düsseldorfs und ihn ziert die größte digitale Uhr der Welt: Der Fernsehturm in Düsseldorf ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt.

Düsseldorf – Der Rheinturm ist auf Düsseldorfer Stadtgebiet von weither zu sehen. Er befindet sich am südlichen Rand der Innenstadt, unweit der Altstadt und Rheinpromenade, am Eingang des Medienhafens. Auf 172.5 Metern Höhe befindet sich ein Restaurant, das sich stündlich um die eigene Achse dreht: von 13 Uhr bis 16.30 Uhr in eine, von 18 Uhr bis 24 Uhr in die andere. Außerhalb dieser Zeiten steht es. Von der darunter liegenden Aussichtsplattform eröffnet sich ein Panoramablick über die Stadt.

Der Rheinturm: Planung und Bau

Einen Fernsehturm in Düsseldorf am Rhein zu errichten, wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg geplant. Er sollte mit einer Höhe von 500 Metern den Pariser Eiffelturm überragen. Die Geschichte des heutigen Rheinturms geht auf das Jahr 1960 zurück. Bei Düsseldorf-Gerresheim im Osten der Stadt wurde ein 75 Meter hoher Fernsehturm errichtet. Aufgrund seiner geringen Höhe und der Entfernung zur innerstädtischen Telefonzentralvermittlung nahm er schon bald an Bedeutung ab.

Ein neuer Turm sollte vor allem dem Ausbau des Telefonnetzes dienen. Sein Standort wurde zum einen anhand funktionaler Erfordernisse gewählt – möglichst nah an der Zentralvermittlungsstelle in der Graf-Adolf-Straße in der City. Zum anderen war er als prägendes Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt geplant.

Einen 1977 ausgerufenen Architekturwettbewerb konnte der Architekt Harald Deilmann für sich verbuchen. Der Bau begann im Januar 1979. Der Rheinturm war der erste vollständig aus Stahlbeton bestehende Turm. Mehr als 7.500 Kubikmeter Beton und 1.100 Tonnen Betonstahl waren für seine Errichtung notwendig. Am 1. März 1982 öffnete er für Publikumsverkehr.

Der Rheinturm: Restaurants und Bar über den Dächern der Stadt

Im Fernsehturm Düsseldorf befinden sich mehrere Publikumseinrichtungen. Mit zwei Aufzügen geht es auf eine geschlossene Aussichtsplattform in 168 Metern Höhe. Auf derselben Ebene befindet sich eine Snackbar, bei der jedoch keine Verzehrpflicht besteht. Anders auf der Restaurantebene auf 172,5 Metern. Sie umfasst 144 Sitzplätze mit Aussicht. Eine Bar bietet weitere 36 Sitzplätze. Beide gastronomischen Einrichtungen zählen zu den höchst gelegenen in Deutschland.

Sowohl im oberen Restaurant- und Barbereich als auch bei der Snackbar in der unteren Ebene des Rheinturms finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Dazu zählen öffentliche Ereignisse wie Live-DJ, Gin-Tasting ebenso wie private und Firmenfeiern. So können Hochzeiten, Empfänge und Unternehmens-Events für zehn bis 200 Personen gebucht werden.

Der Rheinturm: Tickets, Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Besucher von Bar und Restaurant benötigen kein Ticket. Wer die Aussichtsebene auf 168 Metern Höhe sowie die in 166,25 Metern befindliche zusätzliche offene Aussichtsebene besuchen möchte, kauft online im Vorverkauf oder an der Tageskasse ein Ticket. Die Preise im Überblick:

Die Öffnungszeiten des Rheinturms:

Der Rheinturm: Wissenswertes zum Lichtzeitpegel

Für die zur Altstadt zugewandten Seite des Rheinturms hat der Düsseldorfer Künstler Horst H. Baumann eine Lichtskulptur gestaltet. Die laut Guinness-Buch der Rekorde größte dezimale Uhr der Welt wurde 1981 eingeweiht. Sie besteht aus 39 gelb und weiß leuchtenden Bullaugen-Lampen, wobei lediglich die weißen die Uhrzeit angeben. Die oberen zeigen die Stunden, die mittleren die Minuten und die unteren die Sekunden an.

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