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Düsseldorf: 3G in Bus und Bahn – Rheinbahn plant Schwerpunktkontrollen

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Von: Benjamin Stroka

Eine Straßenbahn der Rheinbahn in Düsseldorf.
In Düsseldorf brauchen Fahrgäste der Rheinbahn bald neben ihrem Ticket auch einen 3G-Nachweis (Symbolbild). © Michael Gstettenbauer / Imago

Die 3G-Regel für Bus und Bahn in NRW kommt. Doch die drängendste Frage ist: Wie soll das kontrolliert werden? In Düsseldorf bereitet sich die Rheinbahn darauf vor.

Düsseldorf – In NRW wird am Mittwoch (24. November) eine 3G-Regel für den Nahverkehr eingeführt werden. Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht dann einen negativen Corona-Test für Bus und Bahn. Das stellt die Verkehrsbetriebe landesweit vor große Herausforderungen, so auch die Rheinbahn in Düsseldorf.

Rheinbahn Düsseldorf: 3G-Regel in Bus und Bahn – „stichprobenhafte Kontrollen“

„Wir werden Lösungen finden müssen, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Fest steht, dass wir stichprobenhafte Kontrollen in unseren Fahrzeugen durchführen werden. Diese werden uns viel Geld kosten“, sagt Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn.

Die neuen 3G-Regeln besagen, dass Bus und Bahn nur noch von Menschen genutzt werden dürfen, die entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Das Testergebnis darf dabei nicht älter als 24 Stunden sein. Wer seinen 3G-Status nicht nachweisen kann, muss also erst mal auf den Nahverkehr verzichten. Kinder und Jugendliche sind von der Regel ausgenommen.

Rheinbahn Düsseldorf: 3G in Bus und Bahn eine „große Herausforderung“

Die Aufgabe der Kontrolle von 3G in unseren Fahrzeugen können definitiv nicht zusätzlich unsere Fahrerinnen und Fahrer übernehmen. Dies würde zu nicht tragbaren Belastungen sowie Verspätungen im Betrieb führen.

Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn

„Die Umsetzung der 3G-Regel stellt alle Nahverkehrsunternehmen in Deutschland vor sehr große Herausforderungen“, betont Klar. Auch für die Rheinbahn sind vor allem die Kontrollen ein großes Problem. Ähnlich wie die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) wird auch in Düsseldorf auf Stichproben bei den Kontrollen gesetzt. Für die kommenden Wochen sind nun Schwerpunktkontrollen geplant.

„Die Aufgabe der Kontrolle von 3G in unseren Fahrzeugen können definitiv nicht zusätzlich unsere Fahrerinnen und Fahrer übernehmen. Dies würde zu nicht tragbaren Belastungen sowie Verspätungen im Betrieb führen“, macht Klaus Klar deutlich. Deshalb steht die Rheinbahn nun mit Polizei und Ordnungsämtern in Kontakt, heißt es am Dienstagabend.

Die Rheinbahn bittet nun alle Passagiere um „Kooperation und Zusammenhalt“. „Bitte seien Sie jederzeit auf Kontrollen vorbereitet, halten Sie Ihren 3G-Nachweis und Ihr Ausweisdokument griffbereit und unterstützen Sie uns bei dieser Aufgabe“, so Klar. Insofern man sich aber dennoch nicht an die Regeln hält, droht nicht nur ein Rausschmiss, sondern auch ein Bußgeld. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wurde am 23. November um 21:40 Uhr inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Details zu Kontrollen und Regeln ergänzt.

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