1. 24RHEIN
  2. Düsseldorf

Düsseldorf: Schon wieder Messer-Attacke in der Altstadt – 20-Jähriger verletzt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nina Büchs

Ein Mann hält ein Messer.
Am Freitagabend kam es am Grabbeplatz in Düsseldorf zu einer Schlägerei. Einer der Beteiligten griff sogar zum Messer und verletzte damit einen 20-Jährigen. (Symbolbild) © Ulrich Roth / Imago

In Düsseldorf ist ein junger Mann (20) bei einem Streit mit einem Messer verletzt worden. Gegen einen 18-jährigen Tatverdächtigen wird nun ermittelt.

Düsseldorf – Schon wieder ist es in der Altstadt von Düsseldorf zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen. Wie die Polizei mitteilt, gerieten mehrere Personen am Freitagabend (26. November) unter dem Vordach der Kunstsammlung NRW am Grabbeplatz in einen Streit. Schnell entwickelte sich daraus eine Schlägerei, eine Person griff sogar zum Messer.

Altstadt Düsseldorf: 20-Jähriger mit Messer verletzt

Dabei wurde ein junger Mann laut Polizeiangaben mit einem Taschenmesser im Bereich des Rückens verletzt. „Der 20-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen erwiesen sich als nicht lebensgefährlich“, so ein Sprecher der Polizei. Kurze Zeit später konnten Polizisten einen 18-Jährigen als Tatverdächtigen ausmachen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Messerangriffe in Düsseldorf: OB Keller befürwortet Waffenverbotszone in der Altstadt

In der Düsseldorfer Altstadt kam es zuletzt häufiger zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Erst im Oktober wurden jeweils zwei Männer im Abstand von nur einer Woche brutal angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Einer der beiden starb wenige Tage später im Krankenhaus. Der andere Mann überlebte wohl nur, weil zufällig zwei Ärztinnen vorbeikamen, ihn sofort fachgerecht erstversorgten und die Blutungen weitgehend stoppen konnten.

Düsseldorfs Polizeipräsident Norbert Wesseler und Oberbürgermeister Stephan Keller sprachen sich angesichts der rohen Gewalt in der Altstadt für eine Waffenverbotszone aus. Eine solche Waffenverbotszone muss jedoch das Land Nordrhein-Westfalen genehmigen. „Es gibt aus meiner Sicht keine begründbare Situation, in der ich als friedlich feiernder Altstadtbesucher ein Messer benötige“, sagte der Polizeipräsident. Waffen und Messer sollten aus der Altstadt von Düsseldorf verschwinden. „Dies muss zum Schutz der vielen friedlichen Besucher möglich sein“, so Wesseler. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

Auch interessant