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Düsseldorf: Altstadtverbot für 30-Jährigen – etliche Frauen sexuell belästigt

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Polizei-Rundgang in der Düsseldorfer Altstadt
Die Düsseldorfer Altstadt darf der 30-Jährige in den nächsten drei Monaten nicht betreten. © Henning Kaiser/dpa

Gegen den 30-Jährigen, der in der Düsseldorfer Altstadt in zwölf Wochen insgesamt 15 Straftaten begangen hat, wurde ein Bereichtsvertretungsverbot ausgesprochen.

Düsseldorf – Gegen einen 30-jährigen Mann mit Wohnsitz in Düsseldorf hat die Polizei Düsseldorf ein Verbot zum Betreten der Altstadt (Bereichsbetretungsverbot) erlassen. In einem Zeitraum von zwölf Wochen ist der Mann 15 Mal (!) strafrechtlich in der Düsseldorfer Altstadt in Erscheinung getreten. Neben Körperverletzungsdelikten und Diebstahlsdelikten werden dem Mann auch mindestens vier Sexualdelikte vorgeworfen, bei denen er Frauen belästigt und unsittlich berührt hat.

Nach sexuellen Übergriffen in der Altstadt von Düsseldorf: 30-Jähriger einschlägig vorbestraft

Aktuell befindet sich der einschlägig vorbestrafte Mann mit sambischer Staatsangehörigkeit in Untersuchungshaft. Er wird aber auch nach seiner Entlassung für die nächsten drei Monate die Düsseldorfer Altstadt nicht mehr betreten dürfen.

Bereichsbetretungsverbot – was ist das?

Das Bereichsbetretungsverbot ist ein Teil des Konzeptes Altstadt der Polizei Düsseldorf und soll neben weiteren Maßnahmen, wie u.a. der Erweiterung der Videobeobachtung die Sicherheit der Besucher/-innen und Bewohner/-innen der Altstadt erhöhen.

Sollte eine Person mit Betretungsverbot unzulässig an einem für ihn nicht erlaubten Ort angetroffen werden, droht Zwangsgeld und alternativ sogar Zwangshaft.

Sollte er dennoch dort angetroffen werden, muss er mit einem erheblichen Zwangsgeld alternativ Zwangshaft und mit einer Ingewahrsamnahme rechnen. Die Maßnahme beruht auf dem Polizeigesetz NRW und dient der Gefahrenabwehr. Bei weiteren Personen wird ein Bereichsbetretungsverbot aktuell geprüft.

Bereichsbetretungsverbot für 30-Jährigen soll Altstadt in Düsseldorf sicherer machen

Das Bereichsbetretungsverbot ist ein Teil des Konzeptes Altstadt der Polizei Düsseldorf und soll neben weiteren Maßnahmen, wie u.a. der Erweiterung der Videobeobachtung die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sowie der Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt erhöhen. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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