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Düsseldorfer Altstadt: Land prüft Waffenverbotszone – Reul äußert sich zurückhaltend

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Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, beantwortet Fragen.
NRW-Innenminister Hebert Reul äußerte sich im Innenausschuss zur Situation in der Düsseldorfer Altstadt (Archivbild). © Malte Krudewig/dpa

Nach zwei Bluttaten innerhalb kurzer Zeit in der Altstadt von Düsseldorf äußert sich NRW-Innenminister Herbert Reul zurückhaltend zu einer möglichen Waffenverbotszone.

Düsseldorf – NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich zum Vorschlag, die Düsseldorfer Altstadt zur Waffenverbotszone zu erklären, zurückhaltend geäußert. Dies werde sehr sorgfältig und gründlich geprüft, sagte er am Donnerstag (28. Oktober) im Innenausschuss des Landtags. Schnellschüsse nützten in dieser Angelegenheit niemandem.

Nach zwei Bluttaten in den vergangenen Wochen hatte Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) eine solche Verbotszone gefordert.

Düsseldorfer Altstadt: Gruppen mit erhöhtem Aggressionspotenzial

In der Altstadt von Düsseldorf gebe es ein sehr ernstes Problem, sagte Reul weiter. Unter den Feiernden seien regelmäßig größere Gruppen mit erhöhtem Aggressionspotenzial. „Oft männlich, oft mit Migrationshintergrund“, sagte Reul. „Diese Menschen sind wegen Gewaltdelikten oft schon polizeilich bekannt. Das sind Menschen, bei denen dann schon mal die Sicherungen durchbrennen.“

Altstadt Düsseldorf: Gemeinsame Anlaufstelle von Ordnungsamt und Polizei

Die Polizei sei regelmäßig mit mehr als 100 Beamten in der Altstadt im Einsatz, wenn diese sich mit Feiernden fülle. Damit die Präsenz dort noch sichtbarer wird, sei eine gemeinsam besetzte Anlaufstelle mit dem Ordnungs- und Servicedienst der Stadt geplant. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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