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Randale und Corona-Verstöße in Düsseldorf: 100 Personen versammelten sich auf der Kö – Polizei greift durch

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Von: Nina Büchs

In der Altstadt Düsseldorf kontrolliert eine Polizeistreife die Einhaltung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie.
Polizisten und der Ordnungsdienst lösten am Wochenende eine Ansammlung von 100 Personen auf der Kö auf. (Symbolbild) © IMAGO / Olaf Döring

In Düsseldorf kam es in der Nacht zum Sonntag, dem 28. März zu einer Ansammlung von etwa hundert Personen. Einige der Anwesenden verhielten sich sehr aggressiv.

Düsseldorf – In der Nacht zum Sonntag, dem 28. März, gegen 0:30 Uhr, versammelten sich etwa hundert Personen auf der Kö in Düsseldorf. Die Polizei und der Ordnungsdienst nahmen mehrere Personen in Gewahrsam, die dort auch teilweise randaliert hatten. Das ist über den Vorfall bekannt.

Düsseldorf: Gruppe von 100 Personen versammelt sich auf der Kö – trotz Corona

Wie die Polizei berichtet, kam es auch zu Streitigkeiten unter der Gruppe. Polizisten und das Ordnungsamt schritten konsequent ein. Es wurden Platzverweise erteilt, Verkehrssperrungen eingerichtet und die Vorschriften der Corona-Schutzverordnung durchgesetzt. Drei der Anwesenden verhielten sich jedoch äußerst aggressiv und ließen sich nicht beruhigen. Die Polizisten nahmen sie deshalb in Gewahrsam. Ein 24-Jähriger leistete Widerstand.

Corona-Verstöße in Düsseldorf: Stadt dokumentiert regelmäßig Einsätze des Ordnungsdiensts

Immer wieder werden Kräfte des Ordnungsdiensts mit Corona-Verstößen in Düsseldorf konfrontiert. Erst vor wenigen Tagen kam es zum Beispiel bei einer Lichtshow zum Jubiläum der griechischen Unabhängigkeitsrevolution zu einer Menschenansammlung von etwa 2000 Personen, viele von ihnen trugen zudem keine Maske. Die Show musste deshalb abgebrochen werden.

Für Aufmerksamkeit sorgte übrigens kürzlich auch ein anderer Fall aus Düsseldorf: In einer Praxis soll eine Arzthelferin zeitweise ohne Schutzmaske und trotz Krankheitssymptomen gearbeitet haben. Sie selbst bestritt diesen Vorwurf. Bei der Beschuldigten wurde die Corona-Mutation B.1.1.7 aus Großbritannien festgestellt. Infolgedessen wurde bei 270 Menschen Quarantäne angeordnet, die als Kontaktpersonen der Kategorie I galten. (nb)

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