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Düsseldorf: Männer attackieren 18-Jährigen – und rammen ihm Messer in Bauch

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In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf feiern mehrere Hundert Jugendliche Karneval. Die Polizei ist vor Ort.
An Rosenmontag wurde ein 18-Jähriger bei einem Messerangriff in Düsseldorf schwer verletzt (Symbolbild) © David Young/dpa

In Düsseldorf wurde an Rosenmontag ein 18-Jähriger bei einem Messerangriff schwer verletzt. Die Täter flohen unerkannt. Während Karneval gab es bereits mehrere Angriffe.

Düsseldorf – In der Düsseldorfer Altstadt ist am Rosenmontag erneut ein Mensch durch einen Angriff schwer verletzt worden: Laut Polizei Düsseldorf wurde ein 18-Jähriger mit einem Messer niedergestochen. Drei Verdächtige seien flüchtig. Erst am Sonntag (27. Februar) hatte ein bislang Unbekannter in der Altstadt wenige hundert Meter vom jetzigen Tatort entfernt drei junge Menschen mit Stichen teilweise lebensgefährlich verletzt. Auch hier läuft die Fahndung noch.

Düsseldorf: 18-Jährige mit Messer angegriffen – schwer verletzt

„Zur Tatzeit lief der junge Mann auf dem Gehweg der Ritterstraße in Richtung Eiskellerberg, als er plötzlich von drei Unbekannten angerempelt wurde“, so die Polizei. Einer habe dem 18-Jährigen ins Gesicht geschlagen, dann rammte ihm jemand ein Messer in den Bauch. Im Anschluss flüchteten die Männer in Richtung Eiskellerberg. Der 18-Jährige wurde operiert, Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Nun sucht die Polizei nach Zeugen und gibt eine erste Täterbeschreibung ab: „Der Haupttäter ist männlich, etwa 16 bis 20 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß. Er hat kurze schwarze Locken und war mit einem dunklen Trainingsanzug bekleidet“, so die Polizei. „Er soll laut Zeugenaussagen ein südländisches, beziehungsweise nordafrikanisches Erscheinungsbild haben.“ Die anderen beiden Tatverdächtigen können nicht beschrieben werden. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 36 unter Telefon 0211-8700 entgegen.

Düsseldorf: Polizei beklagt hohe Aggressivität an Karneval – mehrere Einsätze in de Altstadt

Über Karneval hatte die Polizei eine hohe Aggressivität in der Altstadt beklagt. Am Rosenmontag war es am Rheinufer am Rand der Altstadt zu so dichtem Gedränge gekommen, dass die Stadt zusätzliche Zäune aufstellen musste – damit niemand ins Wasser fällt. (jw mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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