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Düsseldorf: Neue Poller an der „Kö“ sollen Auto-Poser fernhalten

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Absperrungen stehen auf der Königsallee, Autos fahren trotzdem vorbei.
Vergangenes Wochenende wurden die mobilen Absperrungen an der Düsseldorfer „Kö“ überwiegend ignoriert. Auto-Poser sollen sie auf Seite gestellt haben. © Marcel Kusch/dpa

Die Stadt Düsseldorf hat genug. Nach dem anhaltenden Ärger um die Auto-Poser an der Königsallee greift man zur drastischeren Maßnahmen: Pollern. Sehr zur Freude der Polizei.

Düsseldorf – Nachdem sogenannte „Auto-Poser“ am vergangenen Wochenende mobile Absperrungen einfach zur Seite geräumt hatten, lässt die Stadt Düsseldorf nun mobile Poller an der Prachtmeile Königsallee („Kö“) installieren. Die Bauarbeiten begannen am Dienstag. Die Polizei begrüßt die Maßnahme.

Kö in Düsseldorf: 15 neue „Steckpfosten“ vor allem an Wochenende im Aktion – Polizei freut sich

Die nach Angaben der Stadt 15 rot-weißen „Steckpfosten“ können in Halterungen in der Straße befestigt und zum Beispiel von Rettungskräften mit einem Spezialschlüssel entfernt werden. Die Poller sollen laut Stadt je nach Lage – „bevorzugt freitags, samstags und in den Nächten vor Feiertagen“ – eingesetzt werden.

Hintergrund: Am vergangenen Wochenende war die Kö wegen des Andrangs von „Auto-Posern“ erstmals mit Warnbaken gesperrt worden. Die Hindernisse wurden teilweise zur Seite geschoben, so dass doch wieder Dutzende Autos mit lauter Musik über die Kö fuhren. Auch das Mannesmannufer ist zuletzt öfter gesperrt worden um die oft störenden Auto-Poser zu stoppen.

Ein Ferrari fährt über die Königsallee in der Innenstadt von Düsseldorf.
Die Anhänger der „Auto-Poser“-Szene nutzen die Königsallee in Düsseldorf gerne zur Schaustellung ihrer Wagen. (Symbolbild) © Ralph Peters/Imago

Thorsten Fleiß, Leiter der zuständigen Polizeidirektion Mitte, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag: „Wir begrüßen die baulichen Maßnahmen auf der Kö. Durchfahrtsperren, die nicht ohne weiteres zu entfernen sind, können helfen, Unbelehrbare aufzuhalten – ohne dass wir als Polizei überall Personal binden müssen.“ (dpa/lnw)

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Der Text wurde am 1. Juni um weitere Informationen zu den Pollern ergänzt.

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