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Düsseldorf: Corona-Ausbruch auf Schausteller-Gelände – elf Personen positiv getestet

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Das Wohnwagen- und Materialwagenlager der Schausteller und Fahrgeschäftsbetreiber auf den Oberkasseler Rheinwiesen in Düsseldorf.
Das Wohnwagen- und Materialwagenlager der Schausteller auf den Oberkasseler Rheinwiesen im Jahr 2016 (Symbolbild). © IMAGO / Rech

Auf einem Schausteller-Gelände in Düsseldorf wurde ein Corona-Ausbruch mit der südafrikanischen Mutation entdeckt. Es sollen elf Personen betroffen sein.

Update vom 29. März, 11:15 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Schausteller-Gelände in Düsseldorf sind neue Details bekannt. Wie eine Sprecherin der Stadt auf 24RHEIN-Nachfrage mitteilte, wurden insgesamt elf Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon stammen sechs aus Düsseldorf und die restlichen fünf Personen aus Neuss. Alle Betroffenen befinden sich derzeit in Quarantäne. Wie genau es zu den Infektionen mit der südafrikanischen Virusmutation kam, sei hingegen nicht zu ermitteln. (bs)

Düsseldorf: Corona-Ausbruch auf Schausteller-Gelände – südafrikanische Virusmutation nachgewiesen

Erstmeldung vom 26. März, 13:50 Uhr: Düsseldorf – Das Gesundheitsamt in Düsseldorf hat einen Ausbruch mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus auf einem Schausteller-Gelände im Norden der Stadt am Freitag bestätigt. Wegen des Ausbruchs war ein Schausteller am Donnerstag in ein Dilemma geraten: Einerseits musste er als Angeklagter an einem Strafprozess teilnehmen, andererseits durfte er das Gerichtsgebäude vermutlich nicht betreten.

Düsseldorf: Schausteller mit Corona infiziert und wegen Stromdiebstahl angeklagt

Er hätte gegen die Quarantäne-Anordnung verstoßen und sich strafbar gemacht, wenn er pünktlich erschienen wäre, hatte sein Verteidiger argumentiert. Eine Amtsrichterin hatte dennoch einen Haftbefehl gegen den 53-Jährigen erlassen, diesen aber außer Vollzug gesetzt und ihm drei Tage Zeit gegeben, ein ärztliches Attest vorzuweisen und den Vollzug des Haftbefehls damit abzuwenden. In dem Strafverfahren geht es um Stromdiebstahl in großem Stil.

Bereits Ende Februar machte ein Corona-Ausbruch in Düsseldorf Schlagzeilen. Damals war eine Arzthelferin trotz Krankheitssymptomen arbeiten gegangen. Später kam heraus, dass sie mit der britischen Corona-Mutation infiziert war. (bs/dpa/lnw)

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