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Düsseldorf verteidigt Verweilverbot: Einschränkung so lange wie „wirklich erforderlich“

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Menschen gehen am Sonntag bei Sonnenschein am Rheinufer spazieren
Auch an diesem Sonntag zog es viele Menschen ans Düsseldorfer Rheinufer. © Marcel Kusch/dpa

Am ersten Wochenende mit dem neuen „Verweilverbot“ ist es in Düsseldorf überwiegend ruhig geblieben. Jedoch mussten viele Menschen an die neue Regel erinnert werden.

Update vom 1. März, 18:30 Uhr: „Wir dürfen nicht verkennen, dass wir in Düsseldorf weiterhin eine ernsthafte Lage haben“, erklärt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche in einer Pressemitteilung der Stadt. „Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und damit der Gemeinschaft - am liebsten wäre uns, wir müssten gar keine Verbote aussprechen.“ Ordnungsdezernent Christian Zaum sagt dazu: „Wir wollen Einschränkungen nur solange weiterführen wie sie wirklich erforderlich sind. Vor diesem Hintergrund bewerten wir die Situation vor Ort regelmäßig neu.“ (sk)

Verweilverbot in Düsseldorf: „Erfolgreich und angemessen“ – Stadt verteidigt Maßnahme und zieht Bilanz

Update vom 1. März, 16 Uhr: Verantwortliche der Landeshauptstadt haben das „Verweilverbot“ für das Düsseldorfer Rheinufer verteidigt. Es habe sich als sehr erfolgreiches und angemessenes Mittel erwiesen, man sei sehr zufrieden, sagten Ordnungsdezernent Christian Zaum und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche am Montag. Offenbar hat sich die Mehrheit der Spaziergänger an die neue Regel gehalten. Es habe nur eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen einen besonders renitenten Besucher des Rheinufers verhängt werden müssen, der alle Ansprachen des Ordnungsdienstes ignoriert habe.

Dagegen stehen 100 Verstöße gegen die Maskenpflicht, die geahndet wurden – am Wochenende zuvor waren es 230. Um die Einhaltung der alten und neuen Corona-Regeln zu kontrollieren, waren pro Schicht zwischen 30 und 40 Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im Einsatz. Auch in Köln wurde die Maskenpflicht verschärft – ein Verweilverbot gibt es dort allerdings nicht. (sk mit dpa)

Verweilverbot in Düsseldorf: „Zahlreiche Ansprachen und Belehrungen“ am Wochenende notwendig

Update vom 28. Februar, 16:43 Uhr: Milde Temperaturen und Sonnenschein haben trotz Corona-Beschränkungen am Wochenende erneut viele Menschen in NRW ins Freie gelockt. In Düsseldorf blieb es dabei aber vor allem am Sonntag eher ruhig. Aus der Landeshauptstadt hieß es zu dem neu verhängten Verweilverbot, die Situation an den beliebten Stellen am Rheinufer und in der Altstadt sei deutlich entspannter gewesen.

Verweilverbot in Düsseldorf: Polizei und OSD sprechen „zahlreiche“ Personen an

Dort kontrollierten Polizei und Ordnungsamt in Doppelstreifen, wie ein Stadtsprecher sagte. Es seien zahlreiche Ansprachen und Belehrungen zum Verweilverbot nötig gewesen. „Die Angesprochenen waren aber in der Regel einsichtig.“ Auch mit Lautsprecheransagen sei auf das „Verweilverbot“ hingewiesen worden. Danach dürfen die Menschen in Bereichen der Altstadt und dem nahen Rheinufer bis 14. März an den Wochenenden fast den ganzen Tag über nicht stehen bleiben, sich nicht hinsetzen oder auf eine Wiese legen. Zudem gilt Maskenpflicht dort auch für Spaziergänger und Jogger.

Die dpa berichtet von vielen Menschen, die auf der Rheinweise und auf Bänken saßen oder auf Stangen am Rheinufer hockten – inmitten der „Verbotszone“. Sie hielten zwar die Abstandsregeln ein, trugen aber nicht durchgängig Mund-Nasen-Schutz. (os mit dpa)

Verweilverbot in Düsseldorf: Bürger halten sich „weitgehend“ an verschärfte Regeln

Update vom 28. Februar, 12:15 Uhr: Am Sonntagmorgen war es augenscheinlich recht ruhig in der Düsseldorfer Altstadt und am Rheinufer. Wie man in den offiziellen Webcams der Stadt Düsseldorf sehen konnten, waren zwar bereits einige Menschen unterwegs, doch sowohl Fußgänger, als auch Jogger hatten sich dabei überwiegend an Maskenpflicht und Verweilverbot gehalten.

Jedoch bereitet den Behörden in der Landeshauptstadt derweil der Corona-Fall einer Arzthelferin in Pempelfort große Sorgen. Das Gesundheitsamt arbeitet mit Hochtouren daran bis zu 450 Personen zu erreichen, die mit der medizinischen Fachangestellten Kontakt hatten. Bei dieser wurde hochansteckende britische Corona-Mutation B.1.1.7 nachgewiesen. Trotz Corona-Symptomen hatte die Arzthelferin zuvor weitergearbeitet. (os)

Verweilverbot in Düsseldorf: Bürger halten sich „weitgehend“ an verschärfte Regeln

Update vom 27. Februar, 15:20 Uhr: Trotz Sonnenschein und milden Temperaturen haben sich die Menschen in Düsseldorf am Samstag weitgehend an das neue „Verweilverbot“ gehalten. In einem ersten Zwischenstand schildert ein Stadtsprecher, dass es zunächst bei einigen Belehrungen geblieben sei. Die Betroffenen hätten sich einsichtig gezeigt. Kontrolliert wird vom Ordnungsdienst der Stadt Düsseldorf (OSD) und der Polizei. Das Verweilverbot verbietet Passanten in Bereichen der Altstadt und dem nahen Rheinufer bis 14. März 2021 an den Wochenenden nahezu den ganzen Tag über, stehenzubleiben, sich hinzusetzen oder auf einer Wiese zu liegen. Zudem gilt Maskenpflicht für Spaziergänger sowie auch Jogger.

Düsseldorf: Bürger scheitert mit Eilantrag gegen Verweilverbot

Update vom 26. Februar, 15:10 Uhr: Nun ist es klar: Das neue Verweilverbot in der Düsseldorfer Altstadt und am Rheinufer tritt in Kraft. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat den Eilantrag eines Bürgers gegen die Allgemeinverfügung der Stadt abgelehnt. „Die Gesundheit der Bevölkerung überwiege die privaten Interessen des Antragsstellers“, teilte das Gericht am Freitag mit. Zudem würden die Rechte des Bürgers nur „geringfügig eingeschränkt“, so das Gericht. Das Verweilverbot sei außerdem zeitlich bis zum 14. März begrenzt. Gegen die Entscheidung kann Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Münster erhoben werden.

Stadt Düsseldorf setzt „Verweilverbot“ durch: Das müssen Bürger nun beachten

Das Verweilverbot gilt nun ab Freitag, dem 26. Februar, um 15 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt bis 1 Uhr nachts sowie samstags und sonntags von 10 Uhr bis 1 Uhr nachts darf man in der Altstadt und am nahen Rhein nicht länger stehen bleiben, sich setzen oder sich auf eine Wiese legen. Mit der neuen Regelung will die Stadt den Besucheransturm bei schönem Wetter eindämmen und damit für weniger Corona-Fallzahlen sorgen.

Update vom 26. Februar, 12:19 Uhr: Gegen das Verweilverbot in der Düsseldorfer Altstadt und am nahen Rheinufer ist am Verwaltungsgericht ein Eilantrag eingegangen. Die zuständige Kammer will laut einem Gerichtssprecher eventuell am Freitag über den Antrag entscheiden. Noch keine Beschwerde war am Gericht zunächst gegen die parallel verschärfte Maskenpflicht eingegangen. Sie sieht auch vor, dass Jogger am Rheinufer am Wochenende Maske tragen müssen.

Düsseldof: Kommt nun ein Verweilverbot? Verwaltung stellt bereits Schilder auf

In Düsseldorf soll am Freitag um 15 Uhr das „Verweilverbot“ in Kraft treten, wonach man in einer bestimmten Zone nicht mehr länger stehen bleiben, sich hinsetzen oder auf eine Wiese legen darf. Die Regelungen gelten auch am Samstag und Sonntag. Die Verwaltung hat bereits damit begonnen, 300 rote Schilder aufstellen, die mit dem Schriftzug „Verweilverbotszone: Bitte gehen Sie weiter“ versehen sind. Zu den gleichen Zeiten und im gleichen Bereich gilt die verschärfte Maskenpflicht.

Dass sie auch für Jogger gilt, gehe aus der entsprechenden Allgemeinverfügung hervor, sagte ein Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Stehen bleiben verboten am Düsseldorfer Rheinufer – Stadt greift weiter durch

Update vom 25. Februar, 19:30 Uhr: Aufgrund diverser Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung hat die Stadt Düsseldorf nun weitere Maßnahmen beschlossen. Während es am Donnerstag bereits verstärkte Kontrollen in der Altstadt gab, sollen am kommenden Wochenende einige Straßen ums Mannesmannufer für Fahrzeuge gesperrt werden.

Düsseldorf: Stadt verzeichnet viele Verstöße und trifft Vorkehrungen

Laut Pressemitteilung der Stadt wurde am Mittwoch besonders häufig gegen die Corona-Regeln verstoßen. Im Zuge dessen wurden nun am Donnerstag in der Altstadt Doppelstreifen gemeinsam von Ordnungs- und Servicedienst (OSD) und Polizei gebildet. Am Mannesmannufer fuhr zusätzlich eine Streife entlang und wies die Bürger durchgehen auf die Einhaltung der Corona-Regeln hin.

Düsseldorf: Straßen um Mannesmannufer am Wochenende für Pkws gesperrt

Am kommenden Wochenende wird es dann noch zusätzliche Maßnahmen geben. Am Freitag, 26. Februar, von 16 Uhr bis 1 Uhr nachts, sowie am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Februar, jeweils von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachts, wird die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer von der Haroldstraße und Neusser Straße aus für den Fahrzeuge gesperrt sein. Einerseits möchte man damit die touristischen Besucherströme etwas eingrenzen und andererseits eine Zusammenkunft der „Auto-Poser-Szene“ verhindern. Ausgenommen von der Sperrung sind Anwohner sowie deren Besucher, Rettungsdienste, Pflegedienste, der Busverkehr und Taxen. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht werden. (os)

Stehen bleiben verboten am Düsseldorfer Rheinufer: Kritik an Maßnahme – „realitätsfremd“

Update vom 25. Februar, 17:15 Uhr: Das angekündigte Verweilverbot der Stadt Düsseldorf hat im Netz für teils heftige Reaktionen gesorgt. Auf Facebook und Twitter kritisierten zahlreiche User die verschärften Maßnahmen als „absurd“ oder „realitätsfremd“. Die Stadt selbst legte mit einer weiteren Videobotschaft noch einmal nach und verteidigte so ihre Entscheidung.

In dem rund einminütigen Clip, den die Stadt in den sozialen Netzwerken verbreitet hat, kommt Dr. Klaus Göbels zu Wort. Er ist Leiter des Düsseldorfer Gesundheitsamtes. „Die Mutation ist natürlich kritisch. Die wird sich auch Schritt für Schritt durchsetzen“, erklärt er. Die Mutation sei eben noch ansteckender, deshalb müsse man die Maßnahmen noch weiter verschärfen.

„Natürlich ist es so, dass wenn die Abstände nicht eingehalten werden, dass man sich auch draußen anstecken kann“, so Göbels. Er appelliert an alle, „bei der Stange zu bleiben“ und die Regeln einhalten. Auch um nicht alles zu verspielen, was „wir uns mühsam durch den Lockdown erarbeitet haben.“ (sk)

Stehen bleiben verboten am Düsseldorfer Rheinufer – 300 Schilder weisen auf Verweilverbot hin

Update vom 25. Februar, 10:20 Uhr: „Bitte gehen Sie weiter!“: Um die Verweilverbotszone deutlich zu markieren hängt die Stadt Düsseldorf mehr als 300 Hinweisschilder auf. Die Stadt kündigt zudem Kontrollen durch den Ordnungs- und Servicedienst an. Die Polizei wird ihre Präsenz am Wochenende verstärken.

„Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Freien wird in der Regel ein Bußgeld von 50 Euro erhoben“, schreibt die Stadt. Verstöße gegen die Maskenpflicht im ÖPNV werden mit 150 Euro geahndet. Das in Düsseldorf erlassene Verweilverbot stößt jedoch auch auf Spott, wie wa.de* berichtet.(sk)

Rotes Schild zur Verweilverbotszone
Mehr als 300 Schilder werden auf die Verweilverbotszone in Düsseldorf hinweisen. © Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Kommunikation

Volles Rheinufer: Düsseldorf zieht Konsequenzen – erweiterte Maskenpflicht und Verweilverbot

Update vom 24. Februar, 19:55 Uhr: Die Stadt Düsseldorf weitet das Maskenpflichtgebiet „Altstadt“ am Rheinufer von der Dreieckswiese bis zur Rheinterrasse aus und verlängert die Maskenpflicht täglich von 10 bis 1 Uhr. Ergänzend dazu führt die Stadt ein Verweilverbot im Maskenpflichtgebiet „Altstadt“ und entlang des Rheins ein. Dieses gilt an Wochenenden freitags, 15 bis 1 Uhr; sowie samstags und sonntags, je 10 bis 1 Uhr des Folgetages. Dazu treten ab Donnerstag, 25. Februar, zwei Allgemeinverfügungen in Kraft.

Damit reagiert die Landeshauptstadt Düsseldorf auf wieder ansteigende Inzidenzzahlen, einen wachsenden Anteil festgestellter Virusmutationen unter den vorhandenen Corona-Infektionen und auf zahlreiche Verstöße gegen die Abstandsregeln und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung am vergangenen sonnigen Wochenende.

„Mit der erweiterten Maskenpflicht und einem Verweilverbot an Wochenenden möchten wir die Menschen schützen und ihnen helfen, die gebotenen Coronaschutzregeln besser einzuhalten. Es ist wichtig, dass wir es schaffen, die Infektionszahlen wieder kontinuierlich zu senken – gerade jetzt, wenn ansteckendere Virusmutationen auftreten. Nur so können wir möglichst schnell Inzidenzwerte erreichen, die die Lockerungen ermöglichen, nach denen wir uns alle so sehr sehnen“, appelliert Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

Das Maskenpflichtgebiet „Altstadt“ wird räumlich auf das Rheinufer zwischen der Dreieckswiese in Höhe des Gebäudes von Kunst im Tunnel (KiT) bis zur Rheinterrasse – einschließlich Mannesmannufer und Unteres Rheinwerft – ausgeweitet. Dort gilt auch das Verweilverbot. (jaw)

Volles Rheinufer: Düsseldorf zieht Konsequenzen – OB Keller wendet sich per Video an Bürger

Update vom 23. Februar, 17:45 Uhr: Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller hat sich am Dienstag per Videobotschaft an die Düsseldorfer gewandt. Er appellierte eindringlich, sich an die AHA-Regeln zu halten und Maske zu tragen, wo immer man Menschen begegnet. „Wir sehnen uns alle nach Normalität, nach Freiheit, nach Geselligkeit“, beginnt Keller seine Botschaft und nimmt sodann Bezug auf die Situation am Rheinufer. „Vor allem dann, wenn, wie am vergangenen Wochenende, ein Hauch von Frühling uns an unseren schönen Rhein lockt.“

Das dichte Gedränge am Rheinufer und an anderen beliebten Orten müsse gemeinsam vermieden werden. Die Corona-Zahlen in Düsseldorf gehen seit Tagen wieder nach oben. In seiner über zweiminütigen Botschaft weist Stephan Keller darauf hin, wie wichtig der Zusammenhalt der Düsseldorfer ist, um auch den hart getroffenen Branchen wie Gastronomie oder Kultur schnell wieder Perspektiven bieten zu können.

Corona-Regeln am Rheinufer verschärft: Düsseldorf zieht nach Sonnen-Wochenende Konsequenzen

Update vom 23. Februar, 11 Uhr: Der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Stadt Düsseldorf zählte von Freitag bis Sonntag 119 Einsätze, die im Zusammenhang mit der Überwachung und Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung. Am Samstag hagelte es dabei die meisten Anzeigen.

Wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht oder die Kontaktbeschränkungen leiteten die OSD-Mitarbeiter 125 Ordnungswidrigkeitenverfahren überwiegend in der Altstadt ein. Vor einem Büdchen am Rhein hatten sich am Samstag etwa 250 Menschen versammelt. Der OSD musste die Menschen mit Lautsprecherdurchsagen dazu auffordern, die Ansammlung zu entzerren. Am Sonntag leiteten die Ordnungskräfte in der Altstadt 88 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Düsseldorf: Beschwerden über Auto-Poser – Polizei kontrolliert an Brennpunkten

Die Stadt hat am Montagabend mit weiteren Beschränkungen auf die Vorkommnisse vom Wochenende reagiert. Sie teilte in den sozialen Netzwerken ein Video, in dem Ordnungsdezernent Christian Zaum die neuen Regeln vorstellt. Er erklärt unter anderem, warum die die Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt wird.

Es habe große Beschwerden in Bezug auf „Auto-Poser“ gegeben. Der Verkehrsdienst der Polizei hatte am Samstag Kontrollen der Raser- und Poser-Szene durchgeführt. Am späten Samstagabend, so berichtet die Polizei, habe es auf der Königsallee so viel Verkehr gegeben, dass „über Stunden nur Stop-and-Go ging.“ Die Polizei kündigte schon jetzt an, erneut Kontrollen an den Brennpunkten durchzuführen.

Düsseldorf: Rheinufer soll am nächsten Wochenende verstärkt kontrolliert werden

Die neuen Maßnahmen am Rheinufer sollen verstärkt durch OSD und Polizei am Wochenende kontrolliert und durchgesetzt werden, erklärt Ordnungsdezernent Christian Zaum. Insbesondere in der Nacht wolle man den Lärmbeschwerden verstärkt nachgehen.

Die Ankündigung der schärferen Regeln hat im Netz Diskussionen ausgelöst. Auf Facebook und Twitter gab es zahlreiche Kommentare. Sie reichten von Zuspruch für die getroffenen Maßnahmen, über Unverständnis bis hin zu Diskussionen über die Ansteckungsgefahr an der frischen Luft. Ein User mutmaßte aber: „Keine Bange, sind nur 11 Grad am Wochenende, da braucht man nicht so viele kontrollieren.“

Düsseldorf: Verweilverbot und Zugangskontrolle am Rheinufer – das sind die neuen Regeln

Erstmeldung, 22. Februar, 19 Uhr: Düsseldorf –  Sonne und Temperaturen bis zu 20 Grad: Da wollten sich die Menschen am zurückliegenden Wochenende (20. und 21- Februar) einen Spaziergang am Ufer des Rheins in Düsseldorf, in Bonn oder Köln nicht entgehen lassen.

Allerdings verzeichnete die Stadt Düsseldorf am Wochenende auch zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln wie die Abstandsregeln und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Auch die Stadt Köln musste am Wochenende immer wieder durchgreifen, weil Corona-Regelungen nicht beachtet wurde. Rund 200 Verstöße wurden registriert.

Gedränge in Düsseldorf: 7-Tage-Inzidenz fast wieder verdoppelt

Und das obwohl die Inzidenzzahlen wieder stark steigen. Vergangene Woche lag die 7-Tages-Inzidenz in Düsseldorf bei 35,7, am Montag war der Wert bereits wieder auf 59,3 angestiegen. Der Anteil der Virusmutationen unter den festgestellten Corona-Infektionen betrug Stand Donnerstag, 18. Februar, 43 Prozent (16. Februar: 27 Prozent).

Deshalb macht die Stadt Düsseldorf jetzt ernst und sie verschärft die Corona-Regeln massiv, wie aus einer Pressemitteilung am Montag hervorgeht. Diese Regeln gelten nun am Wochenende:

Düsseldorf verschärft Corona-Regeln massiv: Oberbürgermeister fürchtet „dritte Welle“

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das schöne Wetter lockt und wir uns alle nach ein wenig Normalität und Sonne sehnen, aber wir stehen angesichts der hochansteckenden Virus-Mutationen nun an einem kritischen Punkt.“ Auch NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich mit einer der ansteckenderen Corona-Mutationen infiziert.

Gelinge es jetzt nicht die Infektionszahlen zu senken, drohe eine schwere dritte Corona-Welle befürchtet Düsseldorfs OB Keller. Er appelliert an alle Düsseldorfer und Besucher sich an Abstands- und Hygieneregeln und die Maskenpflicht zu halten.

Corona in Düsseldorf: Noch härtere Regeln nicht ausgeschlossen

Sollten die verschärften Regeln nicht greifen, dann könnten noch härtere Beschränkungen drohen, wie Ordnungsdezernent Christian Zaum durchklingen lässt: „Mit unseren jetzigen Maßnahmen wollen wir weitere Zugangsbeschränkungen, Außer-Haus-Verkaufsverbote und Ausgangssperren verhindern.“ (pm/lys)

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