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Düsseldorf: Stadt bereitet Bergung von E-Scootern aus dem Rhein vor

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Von: Nina Büchs

Bergung von E-Scootern aus dem Rhein in Köln.
In Köln wurden bereits E-Scooter aus dem Rhein geborgen – auch in Düsseldorf bereitet die Stadt nun eine Bergung vor. (Archivbild aus Köln) © Federico Gambarini/dpa

Nach Köln sollen jetzt auch in Düsseldorf E-Scooter aus dem Rhein geborgen werden. Die Firma Aqua-Nautic hat nun eine erste Sonarbootfahrt durchgeführt.

Düsseldorf – Eigentlich sollten E-Scooter zur Verkehrswende beitragen – doch die kleinen bunten Flitzer sorgen in vielen Städten eher für Ärger, weil sie falsch abgestellt werden, viele Unfälle damit verursacht werden oder weil Nutzer sie in den Rhein oder andere Gewässer werfen. Während in Köln bereits einige E-Scooter aus dem Rhein geborgen wurden, soll nun auch in Düsseldorf eine Bergungsaktion stattfinden. Wie die Stadt mitteilt, wurden versenkte E-Scooter im Rhein jetzt mit einem Sonarboot lokalisiert.

Düsseldorf: Stadt bereitet Bergung von E-Scootern aus dem Rhein vor – das sind die nächsten Schritte

Endlich tut sich also etwas in Düsseldorf. Denn nun haben E-Scooter-Anbieter eine erste Sonarbootfahrt beauftragt, teilte die Stadt mit. „Diese erfolgte nun zwischen der Oberkasseler Brücke und der Rheinkniebrücke durch die Firma Aqua-Nautic“, so die Stadt. Ziel sei es dabei gewesen, die E-Roller im Rhein zu lokalisieren, um die Bergung zu ermöglichen.

In einem weiteren Schritt werden die Ergebnisse der Sonarbootfahrt nun ausgewertet, heißt es weiter. Danach solle mit den zuständigen Firmen ein Zeitplan für die Bergung der Fahrzeuge festgelegt werden.

E-Scooter im Gewässern stellen extreme Belastung für die Umwelt dar

Dass in Gewässern versenkte E-Scooter geborgen werden, ist für die Umwelt extrem wichtig. Denn mit der Zeit rosten die Roller und durch die Lithium-Ionen-Akkus können Schwermetalle und Chemikalien in das Wasser gelangen. Liegen E-Scooter in Gewässern, sollten diese außerdem zügig geborgen werden. Denn je länger die E-Roller im Wasser liegen, umso größer sei die Gefahr, dass der Akku undicht wird, so ein Wasserexperte vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland in NRW.(nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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