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Düsseldorf: Brand auf Werksgelände von Henkel – Gebäude wieder freigegeben

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Ein Feuerwehrfahrzeug im Einsatz.
Die Feuerwehr in Düsseldorf musste am Dienstag zu einem Brand auf einem Werksgelände in Holthausen ausrücken (Symbolbild). © Michael Gstettenbauer / Imago

In Düsseldorf-Holthausen brach am Dienstag bei der Firma KLK Oleo auf dem Werksgelände von Henkel ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.

Düsseldorf – Auf der Henkelstraße in Düsseldorf-Holthausen kam es am Dienstagnachmittag auf dem Werksgelände von Henkel zu einer Explosion, in deren Folge ein Feuer ausbrach. Verantwortlich für den Vorfall soll eine Stofffreisetzung gewesen sein.

Düsseldorf: Feuer bei KLK Oleo auf Werksgelände von Henkel

Ein Sprecher der Feuerwehr Düsseldorf teilte am Dienstagabend mit, dass sich der Vorfall gegen 17 Uhr ereignete. Nach dem ein bislang nicht näher benannter Stoff auf dem Werksgelände auf der Henkelstraße freigesetzt wurde, kam es zu „einer geringfügigen Explosion mit einem Folgebrand“, heißt es weiter.

Das Feuer brach beim Chemieunternehmen KLK Oleo auf dem Werksgelände von Henkel aus, wie Sprecher beider Unternehmen gegenüber 24RHEIN bestätigten. Dort hat die Firma KLK einen Produktionsbetrieb, in dem pflanzliche Öle und tierische Fette verarbeitet werden. „Unsere Mitarbeiter haben sofort reagiert und unverzüglich alle zuständigen Rettungsdienste und Behörden benachrichtigt“, so ein Sprecher von KLK Oleo.

Als die Feuerwehr mit dem Löschzug eintraf, hatten Isolationsmaterialien an einem Produktionsgebäude über drei Etagen gebrannt. Die Werkfeuerwehr von Henkel bekämpfte die Flammen zu diesem Zeitpunkt bereits. „Durch das schnelle Eingreifen der Werkfeuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden“, berichtet der Feuerwehrsprecher.

Feuerwehr Düsseldorf: Messungen nach Schadstoffen blieben ergebnislos

Danach kontrollierten die Feuerwehr Düsseldorf und die Werkfeuerwehr vor Ort noch, ob es weitere Glutnester gab. Auch diese Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, wie Klaus Arntz, Werksleiter von KLK Oleo, 24RHEIN mitteilte.

Die Mitarbeiter im betroffenen Bereich wurden evakuiert, verletzt wurde niemand. „Es sind nur Sachschäden entstanden“, so Arntz. Auch in Bezug auf die mögliche Freisetzung von Schadstoffen konnte schnell Entwarnung gegeben werden. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde am 17. August um 20:56 Uhr aktualisiert. Neuerung: Es handelte sich um einen Produktionsbetrieb von KLK Oleo, in dem pflanzliche Öle und tierische Fette verarbeitet werden.

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