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Obdachlosenunterkunft in Lierenfeld in Flammen – Fluchtwege versperrt

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Feuerwehr mit Drehleiter im Einsatz.
In Düsseldorf-Lierenfeld kam es zu einem Brand in einer Obdachlosenunterkunft (Symbolbild). © TNN/dpa

In Düsseldorf stand eine Obdachlosenunterkunft in Flammen. Die Feuerwehr rettete 24 Personen aus dem Gebäude in Lierenfeld. Die Brandursache ist unklar.

Düsseldorf – In Düsseldorf ist es in der Nacht zu Freitag (26. November) in einer Obdachlosenunterkunft zu einem Brand gekommen. Da die Fluchtwege durch das Feuer versperrt wurden, konnten die Menschen die Unterkunft nicht von allein verlassen. Die Feuerwehr Düsseldorf rettete 24 Personen aus dem Gebäude. Was ist passiert?

Feuer Obdachlosenunterkunft Düsseldorf-Lierenfeld: 24 Personen in Gebäude

Gegen kurz vor drei Uhr wurde die Feuerwehr Düsseldorf alarmiert. Die Einsatzkräfte wurden zu einem Feuer im zweiten Stock einer Obdachlosenunterkunft auf der Posener Straße im Stadtteil Lierenfeld gerufen. Die Fluchtwege seien versperrt gewesen und die Menschen konnten ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Mehrere Personen standen bereits am Fenster, als die Feuerwehr Düsseldorf ankam.

Im Obergeschoss der Obdachlosenunterkunft sollen bereits vier Personen am Fenster um Hilfe gerufen haben. „Auf der Rückseite des Gebäudes quoll dichter schwarzer Brandrauch aus dem geöffneten Fenster der Wohnung, der auch bereits in Teilen im Treppenraum der oberen Stockwerke des Gebäudes zu sehen war“, berichtet die Feuerwehr Düsseldorf weiter.

Der erst eintreffende Zugführer entschied sich sofort für die Menschenrettung der Personen am Fenster im zweiten Obergeschoss sowie die Suche nach weiteren verletzten Personen im Inneren des Gebäudes. Über eine Drehleiter wurden die Personen aus den Flammen gerettet.

Brand in Düsseldorf-Lierenfeld: Ursache für Feuer in Obdachlosenunterkunft unklar

Zeitgleich zur Menschenrettung wurde ein Atemschutztrupp für die Brandbekämpfung eingesetzt. Durch einen Rauchvorhang sowie einem Hochleistungslüfter konnte die Feuerwehr die weitere Verbreitung der Rauchgase stoppen und es ist „kein weiterer giftiger Rauch in den Treppenraum“ gekommen.

„Zügig“ habe die Feuerwehr 20 weitere Personen aus dem Gebäude retten können. Durch erste Löschversuche soll die Bewohnerin der Brandwohnung „größere Mengen giftigen Rauchgases“ eingeatmet haben. Die Frau sofort dem Rettungsdienst übergeben.

Die Einsatzstelle wurde zur weiteren Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben. Die Wohnung im zweiten Geschoss der Obdachlosenunterkunft ist nicht mehr bewohnbar, der Rest des Hauses konnte nach dem Einsatz wieder bezogen werden, so die Feuerwehr. Die Brandursache sei noch unklar. (jaw/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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