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Düsseldorf: Feuerwehr rettet süßes Fuchsbaby – es schrie im Garten

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Fuchsbaby sitzt in einem Karton
Ein kleines mutterloses Fuchsbaby hat die Feuerwehr Düsseldorf am Donnerstag gerettet. © Feuerwehr Düsseldorf

Eine Hausbewohnerin entdeckt im Garten ein schreiendes Fuchsbaby. Weil sie niemanden findet, der in so einem Fall zuständig ist, ruft sie die Feuerwehr.

Düsseldorf – Weil es schrie, wurde die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Rathelbeckstraße am Donnerstagvormittag auf ein Fuchsbaby im Garten aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr Düsseldorf.

Die Einsatzkräfte konnten das Tier behutsam in eine Tierbox heben und nach einer kurzen Untersuchung vor Ort in eine Tierklinik transportieren. Die Suche nach der Mutter vor Ort blieb erfolglos.

Mutterloses Fuchsbaby schreit im Garten: Düsseldorferin ruft Feuerwehr

Über Notrufnummer 112 meldete sich am Donnerstagvormittag eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf-Unterbach bei der Feuerwehr Leitstelle. Sie hatten bereits über verschiedene Wege versucht, einen Ansprechpartner für ein mutterloses Fuchsbaby zu finden und sich dann an die Feuerwehr Düsseldorf gewendet.

Als die beiden Einsatzkräfte der Wache Gräulinger Straße rund 15 Minuten später vor Ort eintrafen, hatte sich der Babyfuchs unter Kinderspielzeug im Garten versteckt. Es war über einen Hang am Ende des Grundstücks in den Garten gerutscht und konnte aus eigener Kraft den Hügel nicht mehr erklimmen.

Die beiden Feuerwehrleute durchsuchte das angrenzende Waldstück, um den Fuchsbau oder die Mutter ausfindig zu machen. Die Suche blieb erfolglos.

Geretteter Düsseldorfer Fuchs soll wieder in die Natur entlassen werden

Das sichtlich eingeschüchterte und unterkühlte Tier wurde dann behutsam in eine Tiertransportbox gehoben und anschließend in eine Düsseldorfer Tierklinik transportiert. Inzwischen wird es in einer Tierauffangstation versorgt und sobald wie möglich wieder in die Natur entlassen. Für die Besatzung des Kleineinsatzfahrzeuges der Feuerwehr war der Einsatz nach 90 Minuten beendet

Die Feuerwehr auch in Essen und Mühlheim als Tierretter gefragt

Ebenfalls am Donnerstag musste die Feuerwehr Essen zu einer Tierrettung ausrücken. In Essen-Kettwig hatte sich ein junger Rehbock beim Versuch drüber zu springen in einem Zaun verheddert. Eine Spaziergänger entdeckte das Tier und rief Hilfe.

Auch die Feuerwehr-Kameraden in Mühlheim an der Ruhr mussten schon Tiere aus einer misslichen Lage befreien. So war Mitte Februar ihr Einsatz an einem Tag gleich zwei Mal gefordert: ein Reh war in einem Tor stecken geblieben und der Fuß eines Fischreihers war eingefroren. (ots/dpa/lys)

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