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Mann mit Koffer voller Waffen unterwegs – Reise endet am Flughafen Düsseldorf

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Waffen auf einem Tisch
Die Polizei Düsseldorf hat am Flughafen einen Koffer mit jeder Menge Waffen sichergestellt. © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Am Flughafen Düsseldorf stellte die Polizei bei einem Mann einen Koffer voller Waffen sicher – und ordnete Untersuchungshaft an.

Düsseldorf – Dass über das Flugzeug-Gepäck auch mal (meist erfolglos) versucht wird, eine Waffe zu schmuggeln, ist nichts Ungewöhnliches. Der Fund, den Beamte der Bundespolizei am 3. Dezember am Flughafen Düsseldorf machten, dürfte jedoch auch für sie ziemlich einzigartig gewesen sein. So stellte die Behörde einen Koffer mit insgesamt 19 verbotenen Gegenständen, zumeist Waffen, sicher. Der Besitzer (50) hatte versucht, von Düsseldorf über Istanbul nach Phuket/Thailand zu reisen. Es folgte die Hinzuziehung der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Düsseldorf sowie die Überstellung der Person nebst der asservierten Gegenstände.

Koffer voller Waffen am Flughafen Düsseldorf: Diese Gegenstände hatte der 50-Jährige im Gepäck

Doch damit noch nicht genug: Während der Kontrolle im Düsseldorfer Flughafen konnte ermittelt werden, dass die Person polizeilich bekannt und in zwei Fälle zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben ist. Anlass für die Ausschreibungen waren ein Verkehrsdelikt – Trunkenheit im Verkehr – und eine Freiheitsberaubung.

Nach Sicherstellung und Einleitung verschiedener Verfahren wurde der Mann an die zuständige Kriminalpolizei-Wache des Polizeipräsidiums Düsseldorf überstellt. Der Festgenommene wurde am 4. Dezember beim Amtsgericht Düsseldorf vorgeführt und anschließend auf freien Fuß gesetzt. Daraus scheint der 50-Jährige allerdings nur bedingt gelernt zu haben; denn nur vier Tage später, am 7. Dezember 2021, trat er erneut bei der Ausreise – Flug: Düsseldorf nach Istanbul – am Düsseldorf Flughafen in Erscheinung.

Passkontrolle bei 50-Jährigem mit Koffer voller Waffen: Mann per Haftbefehl gesucht

Bei der Passkontrolle stellten die eingesetzten Beamten fest, dass gegen die Person ein Haftbefehl besteht. Das Amtsgericht Dortmund hatte eine Untersuchungshaft angeordnet und den Mann zur Festnahme ausgeschrieben. Bei den zur Last gelegten Delikten handelt es sich um Freiheitsberaubung, Misshandlung sowie Raub. Nach Eröffnung des Haftbefehls trat die Person wegen begründeter Fluchtgefahr die angeordnete Untersuchungshaft an. (ots/mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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