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Düsseldorf: Gefährlicher Stoff bei Logistikfirma ausgetreten – Großeinsatz der Feuerwehr

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Von: Benjamin Stroka

Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schutzanzügen.
Die Feuerwehr in Düsseldorf arbeitet beim Gefahrguteinsatz in Reisholz mit Schutzanzügen (Symbolbild). © LausitzNews.de/Toni Lehder/Imago

In Düsseldorf-Reisholz ist in einer Logistikfirma eine reizende Substanz ausgetreten. Die Feuerwehr ist im Gefahrguteinsatz. Fünf Menschen wurden verletzt.

Düsseldorf – Die Feuerwehr in Düsseldorf befindet sich aktuell in einem großen Gefahrguteinsatz im Stadtteil Reisholz. Bei einem Logistikunternehmen an der Paul-Thomas-Straße ist bei Verladearbeiten ein reizender Stoff ausgetreten. Fünf Menschen befinden sich mit Atemwegsreizungen zur Behandlung im Krankenhaus. Der Austritt der gefährlichen Substanz konnte inzwischen gestoppt werden.

Düsseldorf: Gefahrguteinsatz in Reisholz – Großeinsatz der Feuerwehr

Wie Marcel Angenendt, Sprecher der Feuerwehr Düsseldorf, auf 24RHEIN-Nachfrage mitteilt, hat offenbar bei den Verladearbeiten mit einem Lkw ein Gebinde mit dem gefährlichen Stoff Leck geschlagen. „Dabei ist die reizende Substanz Nickelhydroxidcarbonat in fester Form ausgetreten. Das ist ein Stoff, der für Galvanisierungsarbeiten genutzt wird“, erklärt Angenendt. Es sollen mehrere hundert Gramm der Substanz in fester Form, ähnlich einem Granulat, ausgetreten sein.

Düsseldorf: Gefährlicher Stoff in Reisholz ausgetreten – fünf Verletzte

Es gibt bislang fünf Verletzte. Sie wurden mit Atemwegsreizungen behandelt und inzwischen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr ist mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. Die Wehrleute arbeiten wegen der gefährlichen Substanz in Chemikalienschutzanzügen. „Die drei Einsatzbereiche vor Ort sind aktuell Dekontamination, Stoffeindämmung und Rettungsdienst“, berichtet der Feuerwehrsprecher gegen 24RHEIN.

Mit einem Chemiesauger konnten die Einsatzkräfte, in Zusammenarbeit mit der Werksfeuerwehr, den Austritt der Substanz stoppen. Innerhalb der nächsten Stunde sollte der Einsatz beendet sein. Der Vorfall sei laut Feuerwehrangaben auf das Werksgelände beschränkt. Eine Gefahr oder Einschränkungen für die Bevölkerung habe es nicht gegeben. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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