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Düsseldorf-Gerresheim: Brand in einer Dachgeschosswohnung – Rauchmelder verhindert Schlimmeres

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Ein heller Rauchmelder hängt an einer weißen Decke.
Das Piepen des Rauchmelders hat auf den Brand aufmerksam gemacht (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Bei einem Wohnungsbrand in Düsseldorf-Gerresheim wurden zwei Personen leicht verletzt. Ein piependen Heimrauchmelder hat womöglich Schlimmeres verhindert.

Düsseldorf – Zwei Menschen sind am Mittwoch, 23. Juni, bei einem Brand in einer Dachgeschosswohnung in Düsseldorf-Gerresheim verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, kam es am späten Mittwochabend aus zunächst ungeklärter Ursache zu dem Feuer in dem Mehrfamilienhaus.

Düsseldorf: Brand in einer Dachgeschosswohnung – Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Am Mittwochabend erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf gegen 22:10 Uhr über die Notrufnummer 112 die Meldung über einen piependen Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus in Gerresheim. Die Leitstelle entsendete den Löschzug der Wache Gräulinger Straße zur Einsatzstelle. Noch auf der Anfahrt erreichten mehrere weitere Anrufe die Leitstelle und meldeten Feuerschein im Bereich der Höherhofstraße. Sofort wurden weitere Feuerwehr- sowie Rettungsdienstkräfte zur Unterstützung des ersten Löschzugs alarmiert. Auch beim Brand im Marienhospital in Düsseldorf verhinderte vor wenigen Wochen ein Rauchmelder Schlimmeres.

Düsseldorf: Brand in einer Dachgeschosswohnung – zwei Verletzte

Bei Eintreffen der Kräfte war eine deutliche Rauchentwicklung sowie Feuerschein auf der Vorderseite des Gebäudes im Bereich einer Dachgeschosswohnung sichtbar. Neun Personen hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit gebracht und wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt. Zwei Bewohner des Hauses wurden mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Mieter des Hauses blieben unverletzt.

Düsseldorf: Brand in einer Dachgeschosswohnung – auch Nachbarwohnung betroffen

Ein Trupp ging unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor und kontrollierte diese auf weitere Personen. Glücklicherweise wurde im Gebäude keine Person mehr durch die Feuerwehrleute angetroffen. Das Feuer begrenzte sich auf einen Raum der Wohnung und wurde mittels eines C-Rohrs durch den Atemschutztrupp gelöscht. Anschließend wurden alle Wohnungen in dem Gebäude kontrolliert. Der Rauch hatte sich bereits in eine weitere Wohnung ausgebreitet. Alle anderen Wohnungen waren von dem Brandereignis nicht betroffen.

Es schlossen sich umfangreiche Nachlösch- und Lüftungsmaßnahmen an, bei denen die Kräfte des Umweltschutzzuges der Freiwilligen Feuerwehr tatkräftig unterstützten. Nach zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte zu ihren Standorten zurückkehren. Die Einsatzstelle wurde zur Ermittlung der Brandursache an die Kriminalpolizei übergeben. (dpa/lnw/ots)

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