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Düsseldorf: Kita in der Carlstadt nach Corona-Ausbruch geschlossen

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Von: Benjamin Stroka

Jacken und Rucksäcke hängen in einer Städtischen Kita an Haken im Flur.
In der Düsseldorfer Kita wurden zehn Kinder und drei Beschäftigte positiv auf Corona getestet (Symbolbild). © Caroline Seidel/dpa

Die Katholische Kita in der Carlstadt in Düsseldorf musste nach einem Corona-Ausbruch geschlossen werden. Fast 40 Kinder müssen nun in Quarantäne.

Düsseldorf – Eine Kita im Düsseldorfer Stadtteil Carlstadt muss nach mehreren Corona-Fällen geschlossen werden. Wie die Stadt Düsseldorf offiziell bestätigt, wurden dort 13 Corona-Fälle entdeckt. Sieben davon mit der britischen Virus-Variante B.1.1.7.

Nach Corona-Ausbruch in Kita: Stadt Düsseldorf ermittelt 34 Kontaktpersonen

Es handelt sich um die Katholische Kindertagesstätte an der Mariensäule in der Carlstadt in Düsseldorf. Laut Mitteilung der Stadt wurden dort zehn Kinder und drei Beschäftigte positiv auf Corona getestet. Die Stadt leitete umgehend eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen ein und konnte 28 Kinder und sechs Beschäftigte ermitteln. Diese wurden als Kontaktpersonen der Kategorie eins eingestuft, hatten also direkten Kontakt zu den positiv Getesteten. Beide Gruppen befinden sich nun in Quarantäne. Den Kontaktpersonen wurden zudem Testungen angeboten.

Im Gegensatz zu anderen Städten und Kommunen in NRW befinden sich die Kitas in Düsseldorf nicht im eingeschränkten Notbetrieb, sondern laufen im regulären Betrieb. Die Bundes-Notbremse sieht einen eingeschränkten Notbetrieb für Kitas ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 vor. In Düsseldorf sank die Inzidenz zuletzt wieder stärker und liegt am 5. Mai nur noch bei 124. (bs)

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