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Kunsthändler aus Düsseldorf zu Gefängnisstrafe verurteilt

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Ein Blick auf Gebäude des Landgerichts und Amtsgerichts.
Ein Kunsthändler musste sich vor dem Amtsgericht Düsseldorf verantworten.(Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Ein Düsseldorfer Kunsthändler wurde zu mehr als zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er bot Fälschungen der Werke von A.R. Penck und Günther Uecker als Originale an.

Düsseldorf – Ein Kunsthändler aus Düsseldorf ist zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Amtsgericht sprach den 48-Jährigen - inzwischen mit Wohnsitz im lettischen Riga - am Dienstag wegen Betrugs, Urkundenfälschung, Hausfriedensbruchs, falscher eidesstattlicher Versicherung und Beleidigung eines Richters schuldig.

Amtsgericht Düsseldorf: Kunsthändler muss zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis

Der Kunsthändler habe fünf gefälschte Gemälde des 2017 verstorbenen Künstlers A.R. Penck zu Preisen zwischen 25 000 und 68 000 Euro sowie angebliche Werke des Düsseldorfer Zero-Künstlers Günther Uecker mit dem Titel „Nagel“ als Originale angeboten.

Der 91-jährige Günther Uecker hatte die vorgelegten Karten als Zeuge im Prozess als Fälschungen bezeichnet. Auch Jakob Uecker, der das künstlerische Werk seines Vaters verwaltet, hatte erklärt, dass die von dem Händler im Internet angebotenen Grußkarten keine Originale seien. Ein Anwalt des Kunsthändlers kündigte Berufung an.

Kunsthändler aus Düsseldorf verurteilt: Weitere Straftaten flossen in das Urteil ein

In das Urteil flossen weitere Straftaten wie eine falsche eidesstattliche Versicherung in einem Betreuungsverfahren und Hausfriedensbruch mit ein. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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