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Düsseldorf: Mann kontaktierte Frauen per Tinder – dann soll er sie betäubt und vergewaltigt haben

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Die App von Tinder auf einem Smartphone.
Laut Anklage hat der Mann unter anderem die Dating-Plattform „Tinder“ genutzt, um Kontakt zu seinen mutmaßlichen Opfern aufzunehmen (Symbolbild). © Wedel/Kirchner-Media/Imago

Ein Mann aus Düsseldorf steht vor Gericht, weil er per Dating-Apps wie „Tinder“ Frauen in seine Wohnung gelockt und dort betäubt und vergewaltigt haben soll.

Düsseldorf – Den Kontakt zu seinen Opfern hatte er laut Anklage über die Dating-Plattformen „Tinder“ und „Bumble“ angebahnt: Erst lockte er die Frauen in seine Wohnung in Düsseldorf, dann soll er sie dort mit K.-o.-Tropfen betäubt und vergewaltigt haben. Ein 38-jähriger Mann muss sich von diesem Freitag (9:30 Uhr) an wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.

Düsseldorf: Polizei fand beim Angeklagten Medikamente und Tabletten

Laut Anklage wurden mehrere Frauen in der Düsseldorfer Altstadt Opfer des Mannes. Im Februar hatte eine Frau schließlich nach dem Verlassen der Wohnung des 38-Jährigen den Verdacht, von ihm mit K.-o.-Tropfen betäubt worden zu sein. Sie ging sofort zur nahe gelegenen Altstadtwache. Noch am selben Abend wurde die Wohnung des 38-Jährigen durchsucht.

Dabei wurden in der Küche zahlreiche Medikamente und zerstoßene Tabletten sichergestellt. Ein Geständnis legte der Verdächtige bislang aber nicht ab. „Mein Mandant wird sich gegen die Vorwürfe verteidigen“, kündigte Rechtsanwalt Wolf Bonn auf Anfrage an. Das Gericht hat zehn Verhandlungstage angesetzt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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