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Düsseldorf setzt zum Ausbremsen von „Auto-Posern“ noch ein paar Zentimeter drauf

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Bauarbeiter montieren ein Warnschild am Mannesmannufer
Schilder weisen am Mannesmannufer in Düsseldorf auf die Warnschwellen zum Ausbremsen von Autos hin. © Landeshauptstadt Düsseldorf

Im März hatte die Stadt Düsseldorf am Mannesufer Warnschwellen montiert, um „Auto-Poser“ auszubremsen. Das war nicht genug. Also setzt die Stadt noch einen drauf.

Düsseldorf – Weil Anwohner von „Auto-Posern“ am Düsseldorfer Mannesmannufer genervt waren, hatte die Stadt am 11. März Warnschwellen am Mannesmannufer angebracht. Nun wurden diese wieder abgebaut, und durch andere ersetzt. Darüber informiert die Stadt Düsseldorf. Mit den neuen Schwellen hat die Stadt sogar noch einen draufgesetzt, um die Raser und Poser am Gas geben und am lärmenden Beschleunigen zu hindern.

Mannesmannufer: Stadt Düsseldorf ersetzt Schwellen zum Ausbremsen durch höhere Exemplare

Die neuen Schwellen sind fünf Zentimeter hoch und damit zwei Zentimeter höher, als die bisherigen, testweise verlegten Exemplare. Montiert sind sie auf das Betonsteinpflaster der Straße Mannesmannufer zwischen der Thomasstraße und der Schulstraße.

Schwelle am Mannesmannufer
Die Stadt Düsseldorf hat am Mannesmannufer neue, höhere Schwellen montiert. © Landeshauptstadt Düsseldorf

Die Koordinierungsgruppe Corona Altstadt, bestehend unter anderem aus Vertretern von Ordnungsamt, Polizei und dem Amt für Verkehrsmanagement, hatten sich für die höheren Warnschwellen ausgesprochen, um „Auto-Posern“ und Rasern noch wirksamer zu begegnen. Die Schwellen sollen dazu führen, dass die Fahrgeschwindigkeit grundsätzlich reduziert wird und dass die Raser- und Poserszene die damit versehene Straße möglichst meidet.

Um gegen Raser und Poser durchzugreifen, führt die Polizei auch regelmäßig Kontrollen durch. So wurden Ende Februar in Düsseldorf und Dortmund Hunderte Autofahrer angehalten und überprüft und etliche Verkehrsdelikte geahndet. Dazu gehörten unter anderen lautes Aufheulenlassen von Motoren, Reifenquietschen oder unerlaubte Manipulationen an Fahrzeugen. Die Polizei hatte damals vielfach Platzverweise ausgesprochen und Bußgelder verhängt.

Stadt Düsseldorf bringt Schwellen am Mannesmanufer an: Bus wird dadurch nicht behindert

Die nun angebrachten Warnschwellen wurden laut Stadt Düsseldorf so montiert, dass die am Mannesmannufer verkehrende Buslinie 726 möglichst uneingeschränkt fahren kann. Andere Fahrzeuge müssen aufgrund der geringeren Fahrzeugbreite die Schwellen zumindest einseitig überfahren.

Die Schwellen sind mobil und können laut Stadt jederzeit wieder demontiert werden. Die Kosten für die Neubeschaffung der Schwellen beträgt 1.000 Euro (brutto).

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