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Mehr Polizei am NRW-Landtag: Innenminister Reul macht sich selbst ein Bild

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Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (M, CDU) spricht am Landtag mit Polizeibeamten.
NRW-Innenminister Reul hatte nach Aktionen von Aktivisten eine Verstärkung des Schutzes am Landtag und an Regierungsgebäuden verfügt. © David Young/dpa

Nach mehreren Fällen von grenzüberschreitenden Aktionen am NRW-Landtag in Düsseldorf wurde die Polizeipräsenz erhöht. Nun machte sicher Innenminister Reul selbst ein Bild.

Düsseldorf - Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich am Mittwochmorgen vor dem NRW-Landtag in Düsseldorf ein Bild der Schutzmaßnahmen durch die Polizei gemacht. Er kam vor der Plenarsitzung mit Beamten unter anderem der Reiterstaffel ins Gespräch. Der Innenminister hatte nach Aktionen der Umweltaktivisten von Extinction Rebellion eine Verstärkung des polizeilichen Schutzes am Landtag und an Regierungsgebäuden verfügt.

Mehr Polizei am NRW-Landtag: Aktionen von Umweltaktivisten Ursache für Verschärfung

Ende Mai hatten Aktivisten die sogenannte Bannmeile rund um den Landtag missachtet und waren auf das Vordach geklettert. Als Innenminister Herbert Reul (CDU) knapp drei Wochen später im Ältestenrat des Landtags zu dem Vorfall aus dem Mai berichten sollte, stiegen Extinction Rebellion seinem eigenen Ministerium aufs Vordach. Erst im Februar hatten die Umweltaktivisten mit einer Aktion vor der Staatskanzlei für Aufsehen gesorgt.

Reul hatte nach der zweiten Aktion gesagt, bei den Besetzern handele es sich um „reisende Aktivisten, die mit dem Bully von Blockade-Event zu Blockade-Event fahren“. Einige der Personalien der Aktivisten seien auch schon bei den Aktionen der Gruppe am Landtag, in Rheda-Wiedenbrück, Dortmund und Datteln festgestellt worden. (dpa/lnw)

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