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Düsseldorf: Maskenpflicht ignoriert und zu viele Kunden beim Friseur

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In der Altstadt Düsseldorf kontrolliert eine Polizeistreife die Einhaltung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie.
Eine Polizeistreife fährt durch die Düsseldorfer Altstadt. (Archivbild) © IMAGO / Olaf Döring

Nach wie vor halten sich Passanten in Düsseldorf nicht an Verweilverbot, Kontaktverbot und Maskenpflicht. 90 Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet.

Düsseldorf – Auch am vergangenen Wochenende sind das Rheinufer und die Altstadt in Düsseldorf gut besucht gewesen. Und der Ordnungsdienst musste auch wieder etliche Male Besucher an Verweilverbot und Maskenpflicht erinnern. „Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wurden vor allem wegen festgestellten Verstößen gegen die Maskenpflicht oder wegen zu großen Ansammlungen von Personengruppen eingeleitet. Ab dem Mittag waren auch Doppelstreifen von Polizei und Ordnungsamt unterwegs“, informiert ein Sprecher der Stadt. In der Landeshauptstadt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin über 50.

Extremer Andrang am Rheinufer und in der Düsseldorfer Altstadt am dritten Februarwochenende hatten dazu geführt, dass die Stadt die Corona-Regelungen an den Wochenenden massiv verschärft hatte.

Verstöße gegen Corona-Regeln in Düsseldorf: zu viele Kunden beim Friseur und Treffen auf Spielplatz

Am Freitag stellte der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Stadt Düsseldorf diverse Verstöße gegen die Maskenpflicht und das Kontaktverbot fest. In einem Friseursalon in der Stadtmitte gab es eine Überschreitung der zulässigen Anzahl wartender Kunden. Die überzähligen Kunden mussten gehen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.

Wegen einer Beschwerde überprüfte der OSD in der Nacht zu Samstag einen Kinderspielplatz in Unterbach und traf auf eine vierköpfige Gruppe. Von den vier Anwesenden wurden die Personalien aufgenommen und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Da ein Betroffener zunächst Widerstand leistete, erstatteten die OSD-Mitarbeiter zudem eine Strafanzeige.

Corona-Verstöße am Wochenende in Düsseldorf: Party aufgelöst

Ebenfalls eine Beschwerde veranlasste den Ordnungs- und Sicherheitsdienst gegen 0.30 Uhr eine Wohnung in Friedrichstadt zu überprüfen. Dort trafen die Einsatzkräfte Gäste aus drei verschiedenen Haushalten an. Nach Belehrung und Aufnahme der Personalien wurden die überzähligen Anwesenden der Wohnung verwiesen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

Am Samstag und am Sonntag zählten die OSD-Mitarbeiter 69 Verstöße gegen die Maskenpflicht. 39 Menschen mussten im Laufe des Tages auf das Verweilverbot hingewiesen werden. Während einer Demonstrationsbegleitung auf dem Corneliusplatz belehrten OSD-Dienstkräfte nach Verstößen gegen die Maskenpflicht 13 Betroffene.

Corona in Düsseldorf: Fall mit infizierter Arzthelferin sorgt für Aufsehen

In Düsseldorf erregte kürzlich ein anderer Fall im Zusammenhang mit Corona Aufsehen. 271 Personen mussten in Quarantäne, weil sie Kontakt mit einer Corona-infizierten Arzthelferin in einer Praxis Düsseldorf-Pempelfort hatten. Die Arzthelferin war mit der wesentlich ansteckenderen britischen Corona-Variante infiziert. Mittlerweile wurden in Düsseldorf auch Infektionen mit ebenfalls ansteckenderen südafrikanischen Virus-Mutation nachgewiesen.

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