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Grausame Tat in Düsseldorf: Obdachloser lebensgefährlich verletzt – das ist nun über die Tatwaffe bekannt

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Von: Nina Büchs

Zwei Polizisten stehen beieinander.
Ein Mann in Düsseldorf wurde mit einer Hieb- oder Stichwaffe lebensgefährlich verletzt (Symbolbild). © Friso Gentsch/dpa

Im Düsseldorf ist ein Obdachloser mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Das ist nun über die Tatwaffe und die Täter bekannt.

Update vom 16. Dezember, 15.50 Uhr: Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen der beiden Tatverdächtigen nun einen Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag beantragt. Ob der zweite Tatverdächtige aktiv an der Tat beteiligt war, blieb zunächst unklar. Zudem ist nun bekannt, dass die Tat mit ein Messer mit 20 Zentimeter langer Klinge begangen wurde, so die Staatsanwaltschaft.

Versuchtes Tötungsdelikt in Düsseldorf: Opfer und Täter stammen aus dem Obdachlosenmilieu

Update vom 16. Dezember, 11.20 Uhr: Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft nun in einer Pressemitteilung bekannt gaben, konnten nach dem versuchten Tötungsdelikt in Düsseldorf noch zwei Tatverdächtige vor Ort festgenommen werden. Dabei handle es sich laut der Polizei um einen 42-jährigen lettischen Staatsbürger und ein 44-Jährigen aus Polen. Die beiden Festgenommenen sind ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet.

Versuchter Tötungsdelikt in Düsseldorf: Täter und Opfer stammen aus Obdachlosenmilieu

Wie die Polizei weiter bekannt gab, wurde der Angriff von Zeugen beobachtet. Diese sahen, wie „ein zunächst unbekannter Mann im Bereich Lorettostraße/Düsselstraße auf einen am Boden liegenden Dritten einstach“. Das 42-Jährige Opfer wurde beim Eintreffen der Polizei umgehend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage von 24RHEIN mitteilte, handelt es sich bei dem Opfer nach dem jetzigen Erkenntnisstand ebenfalls um einen Mann aus dem Obdachlosenmilieu.

Einen Angriff auf einen Obdachlosen gab es vor kurzem auch in Köln. Der Mann wurde in der Nacht zum 6. Dezember nahe des Chlodwigplatzes im Schlaf angezündet.

Verbrechen in Düsseldorf: Lebensgefährliche Attacke auf Obdachlosen

Erstmeldung vom 16. Dezember: Düsseldorf – Grauenvolles ereignete sich am Dienstagabend nahe der Lorettostraße, im Stadtteil Unterbilk in Düsseldorf. Mit einer Hieb- oder Stichwaffe ist dort ein Mensch angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei gab bekannt, dass inzwischen zwei Verdächtige festgenommen wurden. Eine Mordkommission ermittelt. Im Stadtteil Unterbilk leben etwa 19.000 Menschen. Die Arbeitslosenquote liegt mit 6,2 Prozent unter dem Durchschnitt Düsseldorfs (9,2 Prozent).

Düsseldorf: Mann lebensgefährlich verletzt – kürzlich gab es einen ähnlichen Vorfall

Nach Informationen der Bild soll es sich bei dem Mann um einen Obdachlosen handeln. Diese Information ist seitens der Polizei bislang noch nicht bestätigt worden. Erst vor wenigen Wochen wurde im Düsseldorfer Stadtteil Unterrath ein Mann mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt. Das Messer-Opfer befindet sich außer Lebensgefahr, die Polizei konnte inzwischen einen Verdächtigen festnehmen. (nb mit dpa)

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