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Corona-Variante Omikron in Düsseldorf: Person aus Südafrika eingereist

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Eine Person wertet in einem Labor einen Corona-Test aus.
In Düsseldorf wurde der erste Omikron-Fall offiziell bestätigt (Symbolbild). © Daniel Karmann/dpa

In Düsseldorf ist der erste Omikron-Fall angekommen. Die Stadt bestätigt den ersten Fall der Corona-Virusvariante. Zudem gibt es einen weiteren Verdachtsfall.

Düsseldorf – In Düsseldorf ist nach Angaben der Stadt ein erster Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus bestätigt worden. Es handle sich um eine Person, die am 21. November aus Südafrika eingereist ist und dort Kontakt zu einem mittlerweile positiv getesteten Fall hatte, wie die Stadt am späten Dienstagabend mitteilte. Geschlecht und Alter wurden nicht genannt.

Eine entsprechende Information der Stadt Düsseldorf wurde am Mittwochmorgen vom NRW-Gesundheitsministerium bestätigt. Eine sogenannte Gesamtgenomsequenzierung habe eine Infektion mit der Virus-Variante nachgewiesen, sagte ein Ministeriumssprecher.

Omikron Düsseldorf: Erster Fall offiziell bestätigt – mit Symptomen

Wegen auftretender Symptome habe sich die eingereiste Person am 25. November testen lassen – das Ergebnis war positiv. Die Untersuchung auf Virusvarianten habe Auffälligkeiten gezeigt, die gegen eine Delta-Variante sprachen. „Eine Nachtestung wurde am 27. November durchgeführt und direkt in die Universitätsklinik zur Sequenzierung gebracht“, hieß es. Die Sequenzierung sei aber wegen der zu geringen Viruslast nicht erfolgreich gewesen.

Daher sei am 29. November ein weiterer Test durchgeführt worden. „In diesem Abstrich war die Viruslast groß genug, um die Omikron-Variante mit einer Sequenzierung zweifelsfrei nachzuweisen“, sagte eine Stadtsprecherin auf Nachfrage der dpa. Die Virologen der Universitätsklinik hätten übermittelt: „Ja, es ist Omikron“.

Coronavirus NRW: Weiterer Omikron-Verdachtsfall in Düsseldorf – Person befindet sich in Quarantäne

Wie es am Mittwochabend heißt, gibt es nun einen weiteren Verdachtsfall in Düsseldorf.  Es handle sich um eine Person, die am 28. November mit einem negativen Test aus Südafrika eingereist sei, teilte die Verwaltung mit. Ein vorsorglicher Antigen-Test am Flughafen sei positiv ausgefallen und tags drauf durch einen PCR-Test bestätigt worden.

„Die PCR-Typisierung auf die Omikron-Virusvariante am heutigen Tag war bereits positiv“, erklärte die Stadt zu dem neuen Verdachtsfall. Eine sogenannte Ganzgenomsequenzierung in der Virologie der Uniklinik zur Bestätigung einer Infektion mit der Virusvariante sei nun veranlasst. Das Ergebnis sei frühestens am Freitagabend zu erwarten. Der „hochgradige“ Verdachtsfall befinde sich in Quarantäne und habe keine Kontaktpersonen.

Omikron in NRW: Gesundheitsministerium bestätigt Fall in Düsseldorf

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte erstmals am Sonntag berichtet, dass es in Essen und in Düsseldorf erste Verdachtsfälle gebe, die mittels Sequenzierung überprüft würden. Am Montag teilte der Kreis Kleve mit, dass bei einem Fall in Rees der Verdacht auf eine Corona-Infektion mit der Omikron-Variante bestehe.

Bei den Omikron-Verdachtsfällen in Essen konnte die Stadt aber bereits am Dienstag eine Entwarnung geben. Die beiden Betroffenen hätten eine seltene Delta-Form, aber nicht die neuartige Omikron-Virusvariante, teilte die Stadt mit. Zuvor waren Proben der Erkrankten in der Essener Universitätsklinik sequenziert worden. Bislang wurde eine Infektion mit der Virus-Variante Omikron nur in Düsseldorf nachgewiesen, weitere Fälle in NRW gibt es derzeit nicht (Stand: 1. Dezember).

Verschärfte Corona-Regeln: Ausbreitung von Omikron in NRW verlangsamen

Das Land hat nach Ministeriumsangaben vom Wochenende die Maßnahmen verschärft, um die Verbreitung der neuen Variante des Coronavirus zu verlangsamen. Die Gesundheitsämter seien informiert worden, dass auch für vollständig geimpfte Personen Quarantäne angeordnet werden soll, wenn Kontakt zu einer Person mit der Omikron-Variante bestand.

Das NRW-Kabinett wollte am Mittwochvormittag über strengere Auflagen im bevölkerungsreichsten Bundesland beraten. Im Anschluss kommt der Landtag um 13:00 Uhr auf Antrag der Oppositionsfraktionen von SPD und Grünen zu einer Sondersitzung zusammen. Umgesetzt werden sollen die neuen Regelungen nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 1. Dezember um 22:10 aktualisiert. Neuerung: Weiterer Verdachtsfall in Düsseldorf.

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