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Düsseldorf: 448 Einsätze an Weihnachten – Lockdown beschert der Polizei verhältnismäßig ruhige Feiertage

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Von: Benjamin Stroka

Ein Polizeifahrzeug steht vor einer Polizeidienststelle.
Die Polizei veröffentlichte ihrer Einsatzbilanz zu den Weihnachtstagen (Symbolfoto). © Friso Gentsch/dpa

Die Polizei in Düsseldorf zieht eine positive Bilanz aus den Weihnachtstagen 2020. Der Lockdown sorgte für deutlich weniger Einsätze als in den Vorjahren.

Düsseldorf – Der Lockdown zu Weihnachten hat sich auch auf die alljährliche Weihnachtsbilanz der Polizei positiv ausgewirkt. In Düsseldorf mussten die Beamten „nur“ zu 448 Einsätzen ausrücken. 2019 waren es noch 626.

Polizei in Düsseldorf zieht positives Fazit bei Weihnachtsbilanz

Auch für die Düsseldorfer Polizei war 2020 kein normales Weihnachtsfest. Der Lockdown aufgrund des Coronavirus sorgt bei allen Bürgern für Einschränkungen. Die Beamten waren dennoch auch an den Feiertagen uneingeschränkt für alle Menschen in Düsseldorf im Einsatz. Sie schlichteten Streitigkeiten, nahmen Anzeigen und Verkehrsunfälle auf oder ahndeten Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung.

Insgesamt wurde die Polizei in Düsseldorf an den Feiertagen zu 448 Einsätzen gerufen. Im Vorjahr waren es mit 626 noch fast 200 mehr. Vor allem der 1. Weihnachtstag war mit 278 Einsätzen (2019 waren es 432) verhältnismäßig ruhig. Normalerweise bearbeitet die Leitstelle in Düsseldorf an einem „normalen Arbeitstag“ etwa 700 Einsätze. Die Polizei teilte aber gemeinsam mit der Bilanz auch mit, dass sich die Zahlen aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht mit denen aus den Vorjahren vergleichen lassen.

Polizei Düsseldorf: Die Einsatzbilanz an Weihnachten im Detail

Im Einzelnen mussten die Beamten 28 Mal (2019: 53) bei Streitigkeiten eingreifen. Schlägereien habe es genau wie im Vorjahr allerdings keine gegeben. Besonders positiv: Es mussten nur drei Anzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen werden. 2019 waren es noch 26.

Es gab insgesamt elf Festnahmen, darunter neun Männer und zwei Frauen (2019 waren es 14, ausschließlich Männer). Neunmal mussten Randalierer (2019: 32) wieder zur Vernunft gebracht werden. Bis zum Morgen des 2. Weihnachtstages nahm die Polizei insgesamt 23 Verkehrsunfälle auf, zwei davon mit Verletzten. 2019 waren es 33 Unfälle mit insgesamt sieben Verletzten.

Auch die Zahl der Einbrüche ging deutlich zurück. Wurden die Beamten der Kriminalwache 2019 noch zu 25 Einbrüchen gerufen, waren es in diesem Jahr nur zehn. Insgesamt zog die Polizei ein positives Fazit und sprach von keinen Besonderheiten. (bs)

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