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Düsseldorferin vermisst: Blutspuren zugeordnet – inhaftierter Sohn schweigt

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Die 58-jährige vermisste Elisabath B. aus Düsseldorf-Gerresheim

Elisabeth B. aus Düsseldorf wird seit Sonntagabend vermisst © Polizei Düsseldorf

In Düsseldorf-Gerresheim wird Elisabeth B. seit Tagen vermisst. Die Polizei hat in der Wohnung Blutspuren der 58-Jährigen entdeckt. Ihr Sohn schweigt nach der Festnahme.

Düsseldorf – In Düsseldorf läuft nach Hinweisen auf ein mögliches Gewaltverbrechen weiterhin eine große Suchaktion nach einer vermissten 58-Jährigen. Dabei sind auch Spürhunde zum Einsatz gekommen, die die Polizei an das Ufer der Düssel geführt hatten. Dort habe sich die Spur anschließend verloren, erklärte eine Polizeisprecherin am Freitag. Ein Sohn hatte die Frau aus dem Stadtteil Gerresheim zuvor als vermisst gemeldet.

Frau aus Düsseldorf vermisst: Polizei sucht Zeugen und veröffentlich weitere Details

Die Polizei hat am Freitagmittag nun auch eine offizielle Fahndung zum Auffinden der Vermissten aufgegeben. Im Zuge dessen wurden diverse personenbezogene Daten sowie weitere Details zum Verschwinden bekannt gegeben. Bei der Vermissten handelt es sich um Elisabeth B. Die hat hellbraune Haare, grüne Augen, eine kräftige Figur und ist ungefähr 1,55 bis 1,60 Meter groß.

Nun sucht man Zeugen, die die 58-Jährige seit Montag (7. Juni) bis Mittwoch (9. Juni) im Bereich der Josef-Neuberger-Straße in Düsseldorf Gerresheim gesehen haben. Sie soll dabei womöglich bei oder in einem Fahrzeug gewesen sein. Dementsprechend fragt die Polizei explizit nach Angaben zu dem Automodell sowie Kennzeichen. Zeugen sollen sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0211 870 0 melden.

Düsseldorf: Blutspuren der Vermissten zugeordnet – weiterer Sohn in U-Haft schweigt

Die Polizei wird derweil bei der anhaltenden Suche von der Feuerwehr und weiteren Hilfsorganisationen unterstützt. Diese dauert nun bereits seit Mittwochabend an. Auch am Freitagmorgen gibt es nach Polizeiangaben noch keine weiteren Hinweise auf den Verbleib der Vermissten, weshalb die Suche fortgesetzt wird. Elisabeth B. hatte laut Polizeiangeben am 6. Juni gegen 10:30 Uhr das letzte mit ihrem Sohn telefoniert. Anschließend hatte niemand mehr etwas von der Düsseldorferin gehört. Seit Mittwochabend um 21:40 Uhr ist ihr Handy ausgeschaltet.

Blick auf eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, deren Fenster mit einer Folie gesichert wurden.

In der Wohnung der Vermissten wurden Blutspuren gefunden. © David Young/dpa

Zwischenzeitlich ist der zweite Sohn (40) der Frau in der Wohnung seiner Mutter angetroffen und festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler hatten in der Wohnung sowie an Kleidungsstücken des Mannes Blutspuren der vermissten Elisabeth B. entdeckt. Deshalb wurde ein Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 40-Jährigen erlassen, der sich bisher komplett in Schweigen hüllt. Gegenüber der Bild erklärte Staatsanwältin Laura Hollmann: „Wir müssen davon ausgehen, dass die Frau nicht mehr lebt.“

Ein anderer vermisster Düsseldorfer konnte vor kurzem dank eines Wanderers gefunden werden. (os mit dpa/lnw)

Dieser Artikel wurde laufend um weitere Informationen ergänzt.

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