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Düsseldorf: Feuerwehr-Boot geklaut – dann taucht es am Rheinufer wieder auf

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Von: Benjamin Stroka

Das entwendete Rettungsboot der Feuerwehr Düsseldorf.
Die Polizei entdeckte das beschädigte Rettungsboot am Rheinufer. © Feuerwehr Düsseldorf

Die Wasserschutzpolizei entdeckte am Rheinufer ein entwendetes und beschädigtes Rettungsboot der Feuerwehr Düsseldorf. Wie genau es dorthin gelangte, ist noch unklar.

Düsseldorf – Ein herrenlos am Rheinufer in Düsseldorf gefundenes Rettungsboot der Feuerwehr wirft derzeit Rätsel auf. Die Wasserschutzpolizei fand das wahrscheinlich zuvor entwendete Motorboot am Freitagmorgen (30. April) bei einer Streifenfahrt am linksrheinischen Ufer kurz hinter der Ausfahrt des Löricker Jachthafens.

Feuerwehr Düsseldorf: Entwendetes Rettungsboot ist eines von vieren im Stadtgebiet

Wie die Feuerwehr Düsseldorf mitteilte, sei das Boot eines von insgesamt vier, die strategisch für Rettungseinsätze auf dem Rhein über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Das gefundene Motorboot wies Beschädigungen an der Schraube des Außenbordmotors auf und ist nicht mehr fahrtüchtig. Hinzugerufene Feuerwehrleute der Löschbootstation in Düsseldorf zogen es mit einem anderen Boot in den Düsseldorfer Hafen. Den genauen Schaden werde erst eine Begutachtung in einer Werkstatt ermitteln können.

Unklar ist weiterhin, wie das Boot dorthin gelangt ist. „Die Ermittlungen zur Entwendung hat im Rahmen der Zuständigkeit für die Wasserschutzpolizei die Polizei Duisburg aufgenommen“, so ein Sprecher der Feuerwehr Düsseldorf. Das Boot liege normalerweise an einem Steg im Löricker Jachthafen. „Es ist nur mit einem Schlüssel zu erreichen und zu starten“, heißt es weiter. Der Motor ist nach aktuellem Kenntnisstand auch nicht gestartet worden. Laut Feuerwehr erfolgte die Fahrt, die schon kurz hinter der Hafenausfahrt endete, vermutlich mit Paddeln.

Drama in Heerdt: Mensch im Rhein gesichtet, aber jede Hilfe der Einsatzkräfte kam zu spät

Noch während das Rettungsboot freigeschleppt wurde, kam es auf dem Rhein im Bereich Düsseldorf-Heerdt zu einem dramatischen Unglück. Ein Mensch wurde im Wasser gesichtet. Obwohl die Einsatzkräfte sowohl von Land als auch über das Wasser schnell vor Ort waren, kam für die Person jede Hilfe zu spät.

Mehr Glück hatte ein Mann, der am 20. April im Rhein bei Bonn gesichtet wurde. Er war zwar deutlich unterkühlt, konnte aber noch rechtzeitig von den Rettungskräften aus dem Wasser befreit werden. (bs)

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