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Düsseldorf: Feuerwehr rettet verängstigten Hund am Rheinufer – doch der wehrt sich zunächst

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Blaulicht auf einem Fahrzeug der Feuerwehr.
Die Feuerwehr musste am Wochenende einen Hund am Rheinufer in Düsseldorf retten (Symbolbild). © Martin Dziadek / IMAGO

In Düsseldorf mussten Feuerwehr und Polizei am Samstag einen entlaufenen Hund am Rheinufer retten. Dabei wehrte sich der verängstigte Mischling zunächst nach Kräften.

Düsseldorf – Ein vermisster Hund ist von der Feuerwehr am Rheinufer in Düsseldorf gerettet worden. Der verängstigte Mischling konnte sich am Robert-Lehr-Ufer nicht mehr aus eigener Kraft „aus einer bedrohlichen Lage“ retten, wie die Feuerwehr am Samstagabend mitteilte.

Feuerwehr Düsseldorf: Verängstigter Hund biss nach den Einsatzkräften

Bei dem Einsatz am Samstagnachmittag in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke versuchten die Einsatzkräfte den Hund zunächst durch Zurufen, Pfeifen oder mit Essen anzulocken. Durch Leinen gesichert, näherten sich zwei Feuerwehrleute dem Mischling.

Ein Rettungsboot sicherte die Rheinseite ab. Schließlich konnte ihn einer der Männer am Halsband greifen. Zuvor hatte der Hund versucht, sich durch Beißen den Einsatzkräften zu entziehen.

Happy End in Düsseldorf: Hund erkennt Stimme seiner Besitzerin und befreit sich selbst

Zwischenzeitlich wurde die Besitzerin durch die Polizei kontaktiert und zum Einsatzort gerufen. Der Mischling erkannte die vertraute Stimme und befreite sich laut Feuerwehr selbst „aus der misslichen Situation“. Der Hund war demnach im Stadtteil Unterbilk entlaufen.

Zuletzt hielten schon mehrfach Hunde die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr auf Trab. Ende Februar musste die Polizei in Köln einen entlaufenen Hund einfangen, der es sogar bis auf die Autobahn schaffte. In Düsseldorf musste die Feuerwehr einen Bernhardiner befreien, der unter einer Straßenbahn eingeklemmt war. (bs/dpa/lnw)

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