War ein E-Bus Schuld?

Düsseldorf: Genaue Ursache von Großbrand in Rheinbahn-Depot soll in vier Wochen klar sein

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Das ausgebrannte Depot der Rheinbahn in Düsseldorf-Heerdt.

Ein Gutachten soll Aufschluss darüber geben, was genau den Großbrand im Rheinbahn-Depot in Düsseldorf-Heerdt ausgelöst hat. Es wird in vier Wochen erwartet.

Update vom 08. April, 16:13 Uhr: Wie eine Sprecherin der Polizei Düsseldorf auf 24RHEIN-Nachfrage informiert, wird in rund vier Wochen mit einem konkreten Ergebnis zur Brandursache gerechnet. Bisher ist nur bekannt, dass ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben soll. Brandstiftung wurde ausgeschlossen. Zu ermitteln, welcher Art der technische Defekt war, sei nun Sache der Gutachter, die sich den Brandort genau angesehen haben.

Brand in Rheinbahn-Depot in Düsseldorf-Heerdt: technischer Defekt ist Brandursache

Update vom 06. April, 12:34 Uhr: Nach dem verheerenden Großbrand von 38 Linienbussen in einem Düsseldorfer Busdepot haben Experten einen technischen Defekt als Brandursache ermittelt. Das sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presseagentur. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Konkrete Angaben zum technischen Versagen machten die Behörden zunächst nicht.

In der Nacht zum Donnerstag hatte ein Feuer im Depot alle 38 Busse zerstört. Die rund 2500 Quadratmeter große Halle brannte komplett nieder. Der Schaden wurde auf fast 50 Millionen Euro beziffert. Die Feuerwehr kämpfte mit 125 Einsatzkräften gegen die Flammen. Verletzt wurde niemand.

Großbrand in Rheinbahn-Depot in Düsseldorf: Brandursache weiter unklar

Update vom 2. April, 12:10 Uhr: Die Folgen eines Großbrands im Busdepot der Düsseldorfer Rheinbahn sind auch am Karfreitag weiter untersucht worden. In der Nacht zu Donnerstag hatte ein Feuer in der Abstellhalle 38 Linienbusse zerstört. Die rund 50 mal 50 Meter große Halle brannte komplett nieder. Der Sachschaden liegt wohl bei annähernd 50 Millionen Euro, wie es hieß.

Brandsachverständige und Spezialisten der Kriminalpolizei machten auch am Karfreitag mit den Untersuchungen des Brandortes weiter, wie ein Sprecher sagte. Eine Brandermittlung auf einem so großen Gelände sei umfangreicher als sonst, da viele Stellen inspiziert werden müssten. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es weiter. Bislang hätten sich aber noch keine konkreten Hinweise auf die Ursache für den verheerenden Brand ergeben. (bs/dpa)

Düsseldorf: Großbrand in Rheinbahn-Depot zerstört 38 Linienbusse – ältere Fahrzeuge müssen nochmal ran

Update vom 1. April, 15:16 Uhr: Wie eine Sprecherin der Rheinbahn informiert, wird die Zerstörung der 38 Linienbusse bei einem Brand im Fahrzeug-Depot der Rheinbahn, für die Fahrgäste keine Auswirkungen haben. Im Februar hatte die Rheinbahn 92 neue Busse angeschafft und ältere Busse aus dem Betrieb genommen. Diese seien dann auf einem Betriebshof untergestellt worden, um später veräußert zu werden.

Auf genau diese Busse kann das Verkehrsunternehmen nun vorerst zurückgreifen, um Ausfälle durch die zerstörten Busse zu kompensieren, erklärt die Sprecherin weiter. Zudem hätten laut einer Pressemitteilung des Unternehmens vom Donnerstag auch benachbarte Verkehrsbetriebe Hilfe angeboten bei Bedarf mit Bussen auszuhelfen. Das vom Brand betroffene Depot könne laut der Sprecherin weiter genutzt werden, da nur eine Halle betroffen sei. Wo nötig, werden Busse auf die anderen vier Betriebshöfe verteilt.

Die Rheinbahn hat laut einer Pressemittelung insgesamt 490 Busse. Unter den 38 zerstörten Bussen waren acht Elektrobusse, acht Gelenkbusse und 22 Solobusse. Zehn dieser Fahrzeuge, darunter acht Elektrobusse, waren neu und seien erst kürzlich in Betrieb gegangen. Der Schaden durch den Brand wird auf einen mittleren zweistelligen Millionenbereich geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch.

Düsseldorf: Großbrand in Rheinbahn-Depot zerstört 40 Linienbusse – Kriminalpolizei ermittelt

Update vom 1. April, 14:26 Uhr: Die Feuerwehr Düsseldorf hat in ihrer Abschlussmeldung zum Feuer im Rheinbahn-Depot in Heerdt weitere Details zum Einsatz bekannt gegeben. Mittlerweile wurde die Einsatzstelle der Kriminalpolizei übergeben, die jetzt die Ermittlungen zur Brandursache aufnimmt. Gebrannt hat eine Halle mit einer Größe von 2500 Quadratmetern. Wie die Feuerwehr mitteilt, mussten „aufgrund der örtlichen Gegebenheiten für eine ausreichende Löschwassermenge mehrere hundert Meter zusätzliche Schläuche verlegt werden.“

Insgesamt waren 125 Wehrleute im Einsatz, darunter die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Hubbelrath und Garath sowie der Technik- und Kommunikationszug. Außerdem seien Mitarbeiter des städtischen Umweltamtes und der Stadtentwässerungsbetriebe vor Ort gewesen. Bis zum Donnerstagmittag war die Feuerwehr Düsseldorf mit der Nachschau beschäftigt, bei denen kleinere Glutnester abgelöscht wurden. (sk/ots)

Düsseldorf: Großbrand in Rheinbahn-Depot zerstört 40 Linienbusse

Update vom 1. April, 09:53 Uhr: Bei einem Großbrand im Depot der Rheinbahn in Düsseldorf-Heerdt sind in der Nacht zum Donnerstag 40 Linienbusse zerstört worden. Die Rheinbahn geht davon aus, dass sich der Schaden durch die abgebrannten Busse und die Schäden an der Halle auf mehrere Millionen Euro summiert, wie eine Sprecherin des Verkehrsunternehmens am Morgen mitteilte.

Informationen zur Ursache des Brandes gab es zunächst nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Wie eine Sprecherin der Polizei am Morgen sagte, ist das Brandkommissariat der Polizei mit einem Gutachter vor Ort im Einsatz.

Zeugen melden Flammenschein: Depot der Rheinbahn in Düsseldorf brennt

Erstmeldung vom 1. April, 07:13 Uhr: Düsseldorf – Bei einem Großbrand in einer Abstellhalle der Rheinbahn in der Eupener Straße in Düsseldorf sind in der Nacht zum Donnerstag 40 Linienbusse zerstört worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, konnte das Feuer durch einen schnellen und massiven Löscheinsatz zurückgehalten und so ein Übergreifen der Flammen auf das Depot der Straßenbahnen verhindert werden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.

Gegen 1.00 Uhr waren in der Nacht zum Donnerstag nach Angaben der Feuerwehr bei der Leitstelle mehrere Notrufe eingegangen. Zeugen meldeten einen großen Flammenschein und starke Rauchentwicklung in dem Depot in Düsseldorf-Heerdt. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Hallenkomplex bereits komplett in Flammen.

Die Feuerwehr kämpfte nach eigenen Angaben rund 90 Minuten, um das Übergreifen des Feuers auf die im Depot befindlichen Straßenbahnen zu verhindern. Die Löscharbeiten dauerten in den Morgenstunden des Donnerstags noch an. Die Feuerwehr war mit 80 Einsatzkräften vor Ort. Angaben zur Brandursache gab es zunächst nicht.

Depot-Brand bei der Rheinbahn zerstört Busse: Verspätungen am Morgen möglich

Die Rheinbahn hat laut einer Pressemitteilung noch in der Nacht die Ein- und Ausfahrt aller Busse und Bahnen, die im Betriebshof Heerdt stationiert sind, umorganisiert, sodass Busse und Bahnen weitestgehend wie geplant fahren können. Es könne aber vor allem in den Morgenstunden auf einzelnen Strecken zu Verspätungen kommen, teilte das Verkehrsunternehmen mit.

Die Rheinbahn hat am 25. März gerade erst ihre 125-jähriges Jubiläum gefeiert und Veränderungen angekündigt, soll heißen: neues Logo, neuer Slogan. Zum Geburtstag gab es für die Rheinbahn auch eine Überraschung von Düsseldorfs bekanntem Karnevalswagenbauer Jaques Tilly. (dpa/ots/lys)

Hinweis: Zuvor war in der Meldung der Polizei von 40 zerstörten Bussen die Rede. Die Rheinbahn hatte diese Zahl dann konkretisiert und in ihrer Pressemeldung von 38 Bussen geschrieben.

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