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Nach Großbrand in Rheinbahn-Depot: Gutachter kann Ursache nicht mehr ermitteln

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Die Ausgebrannte Abstellhalle der Rheinbahn in Düsseldorf.
Das ausgebrannte Depot der Rheinbahn in Düsseldorf-Heerdt (Archivbild) © David Young/dpa

Anfang April zerstörte ein Feuer in Düsseldorf 38 Busse der Rheinbahn. Warum und wo das Feuer ausbrach, ist nach wie vor unklar.

Düsseldorf – Nach dem verheerenden Großbrand von 38 Linienbussen in einem Düsseldorfer Busdepot hat ein Gutachter der Polizei die Brandursache nicht ermitteln können. Da nicht mehr feststellbar sei, wo das Feuer genau ausgebrochen war, könne auch die Ursache nicht benannt werden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag. Hinweise auf eine Straftat seien nicht entdeckt worden.

Brand in Rheinbahn-Depot in Düsseldorf: Weitere Gutachter bei der Arbeit

Die Polizei hatte nach dem Brand berichtet, dass Experten von einem technischen Defekt als Brandursache ausgingen. Anfang April hatte ein Feuer im Depot alle dort geparkten 38 Busse zerstört. Die rund 2500 Quadratmeter große Halle in Düsseldorf brannte komplett nieder. Der Schaden wurde auf eine mittlere zweistellige Millionenhöhe beziffert. Die Feuerwehr hatte mit 125 Einsatzkräften gegen die Flammen gekämpft. Verletzt wurde niemand.

Ein Sprecher der Rheinbahn, deren Depot abgebrannt war, sagte, es seien noch weitere Gutachter bei der Arbeit. Die einsturzgefährdete Halle werde derzeit Stück für Stück abgerissen und jedes Buswrack genau untersucht. Mit einem Ergebnis sei erst im Herbst zu rechnen.

Oftmals sind technische Defekte ursächlich für Feuer. Bei einem Brand auf dem Gelände eines Solinger Autohauses Anfang Mai konnte die Polizei aber relativ schnell von Brandstiftung ausgehen. (dpa/lnw)

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