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Düsseldorf: Klimaanlage und Handys aufladen – das bieten die neuen Busse der Rheinbahn

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Von: Benjamin Stroka

Ein neues Bus-Modell bei der Rheinbahn in Düsseldorf.
Die Rheinbahn investierte für die neuen Busse rund 24 Millionen Euro. © Rheinbahn

Die Düsseldorfer Rheinbahn hat ihr neuestes Bus-Modell vorgestellt. Umweltfreundlich und mit viel Komfort ausgestattet, bieten sie einige Highlights für die Fahrgäste.

Düsseldorf – Vereinzelt sind sie bereits seit Ende 2020 auf den Straßen in Düsseldorf und Umgebung unterwegs – die neuesten Busse der Rheinbahn. Bald sollen es insgesamt 92 sein. Und sie bieten den Fahrgästen jede Menge Komfort und Extras.

Rheinbahn: Die neuen Busse sind „auf dem saubersten Stand“

Die Rheinbahn hat ihre Flotte aufgerüstet. 92 brandneue Solobusse ließ sich das Verkehrsunternehmen aus Düsseldorf insgesamt rund 24 Millionen Euro kosten. Die neuesten Busse sollen besonders umweltfreundlich sein und den Fahrgästen mit Klimaanlage, Ledersitzen, LED-Beleuchtung, USB-Buchsen zum Aufladen des Handys sowie einem niedrigen Einstieg viel Komfort bieten. In einem Video zeigt die Rheinbahn auf Facebook die Vorzüge des neuen Busses im Detail.

Bus der Rheinbahn Innenansicht
So sieht der neue Solobus der Rheinbahn von Innen aus. © Rheinbahn

„Sauber, schick und sicher“, lobt Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb der Rheinbahn, die Neuzugänge. „Mit der Umsetzung der aktuellsten Abgasnorm Euro-6d sind die Busse auf dem saubersten Stand und tragen zur Verbesserung der Luft auf den Straßen Düsseldorfs und in der Region bei. Sie sind das letzte Puzzleteil in der deutlich vorgezogenen Umstellung unserer Busflotte auf Euro-6 – und damit Teil unserer Umweltflotte.“

Neue Busse der Rheinbahn: USB-Anschlüsse werden zur Ladestation fürs Handy

In den Bussen informiert ein Monitor in Echtzeit über die nächsten Haltestellen und Umsteigemöglichkeiten. Zudem gibt es USB-Anschlüsse, an denen die Fahrgäste während der Fahrt ihre Smartphones aufladen können und zwei Mehrzweckbereiche, die ausreichend Platz für Kinderwagen oder Rollstühle bieten.

„Obwohl es sich bei den zwölf Meter langen Fahrzeugen um Solobusse, also kurze Busse, handelt, gibt es eine dritte Tür – so können Fahrgäste an der ersten Tür einsteigen und an den hinteren beiden aussteigen“, teilt die Rheinbahn mit. Das sorge für eine bessere Verteilung der Fahrgäste im Bus, für kürzere Aufenthalte an den Haltestellen und so für mehr Pünktlichkeit.

Rheinbahn: Abbiegeassistent schützt Radfahrer und Fußgänger

Doch nicht nur für Kunden, sondern auch für die Fahrerinnen und Fahrer der Rheinbahn haben die neuen Busse einiges zu bieten. So sind dort verschiedene Assistenzsysteme integriert. Unter anderem auch ein Abbiegeassistent, der beispielsweise Radfahrer oder Fußgänger in der unmittelbaren Umgebung bemerken und die Fahrer über die Gefahr informieren soll. Außerdem arbeiten die Busse nach Rheinbahnangaben mit „intelligentem Energiemanagement“. Das soll sie leiser und im Verbrauch sparsamer machen sowie gleichzeitig den Ausstoß von Emissionen senken.

Die Busse stammen vom Hersteller MAN und kosteten rund 24 Millionen Euro. Die Auslieferung und Inbetriebnahme laufe bereits seit Oktober, rund 60 der 92 Busse seien bereits im Einsatz. „Die restlichen Fahrzeuge befinden sich in den letzten Zügen der Zulassung“, so die Rheinbahn.

Auch die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) fielen zuletzt mit Innovationen auf. So werden derzeit 450 alte Informationstafeln an den Haltestellen in Köln und Umgebung durch neue und moderne Anzeigetafeln ersetzt. (bs)

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