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Düsseldorf: Rheinbahn soll schneller vorwärts kommen – Stadt baut deswegen Ampel in Pempelfort um 

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Von: Stefanie Knupp

Straßenbahnen der Rheinbahn AG  im Depot
In Düsseldorf werden drei Ampeln umgebaut, um der Stadtbahn Vorrang zu gewähren (Symbolbild). © Monika Skolimowska/picture alliance/dpa

Am Donnerstag wird die Ampel an der Kreuzung am Carl-Mosterts-Platz für einige Stunden abgeschaltet. Autofahrer müssen mit Einschränkungen rechnen, Stadtbahnfahrer können sich freuen.

Düsseldorf – Am Donnerstag (25. Februar) nimmt die Stadt Düsseldorf Arbeiten an der Ampelanlage am Knotenpunkt Carl-Mosterts-Platz/Derendorfer-/Moltke-/Schloßstraße in Pempelfort vor. Die Anlage wird um 6 Uhr morgens abgeschaltet.

Wie die Stadt mitteilt, müssen sich Autofahrer auf Einschränkungen einstellen. So können Autofahrer am Ende der Moltkestraße jeweils nur nach rechts abbiegen. Auf der Derendorfer- und Schloßstraße kann nur geradeaus und nach rechts gefahren werden. Ortkundigen Fahrern rät die Stadt, die Kreuzung zu umfahren. Am Donnerstagnachmittag sollen die Arbeiten beendet werden.

Düsseldorf: Rheinbahn hat Vorrang durch erneuerte Ampeln

Grund für den Umbau ist die Beschleunigung des ÖPNV an dieser Stelle. Betroffen ist die Linie 704 der Rheinbahn, die von Derendorf zur Universität fährt. Die Ampel werde technisch erneuert und mit einer neuen Steuerungssoftware ausgestattet. Zusätzlich werden Blindensignale montiert, erklärt die Stadt in einer Mitteilung.

Der Knotenpunkt in Pempelfort ist nicht der einzige, an dem der Rheinbahn jetzt Vorrang gewährt wird. Schon in der ersten Februar sind an der Luegallee zwei Ampeln umgebaut worden. Am Barbarossaplatz und der Oberkasseler Straße wurde der Vorrang für die Bahnlinien U70, U74, U75, U76 und U77 sowie die Buslinie 833 optimiert.

Düsseldorf: So viele Fahrgäste nutzen täglich die Linie 704

Der Umbau in Pempelfort wird täglich etwa 27.000 Menschen erfreuen. So viele Fahrgästen nutzen laut Stadt die Linie 704. Gekostet hat der umbau der drei Anlagen circa 210.000 Euro. Investiert hat die Rheinbahn auch in 92 neue Busse. 24 Millionen Euro haben die Fahrzeuge gekostet, in denen jetzt Fahrgäste der Rheinbahn ihre Handys aufladen können.

Stress gibt es derweil an einigen U-Bahnhöfen in Düsseldorf. Seit Tagen gibt es immer wieder verdächtige Graffitis. Jetzt hat die Rheinbahn davor gewarnt, sie zu berühren. Es könnte sich um Säure handeln. (sk)

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