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Tausende Menschen am Rheinufer in Düsseldorf: „So viele wie noch nie während der Pandemie“

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Von: Lydia Mayer

Kontrollen Polizei Ordnungsamt Rheinpromenade Düsseldorf
Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei patrouillieren am Rheinufer. (Archivbild) © Roberto Pfeil/dpa

Tausende Menschen haben sich am Mittwochabend am Rheinufer in Düsseldorf versammelt und die Corona-Regelungen missachtet. Das Ordnungsamt musst die Polizei zu Hilfe rufen.

Düsseldorf – Am Düsseldorfer Rheinufer ist es zu einem größeren Einsatz von Ordnungsamt und Polizei gekommen, nachdem sich erneut Tausende Menschen dort am Abend versammelt hatten. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen bestätigte, war sie mit einer Hundertschaft vor Ort.

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Die Stadt hatte die Polizei um entsprechende Unterstützung gebeten, nachdem es bereits am Dienstagabend einen Ansturm auf Altstadt und Rheinuferpromenade gegeben hatte. 264 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden am Dienstag allein wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht eingeleitet.

Wie die Stadt angibt „so viele wie noch nie an einem Tag während der Pandemie“. Zudem hätten die Zurechtgewiesenen teilweise sehr aggressiv und mit Unverständnis reagiert. Auch Handschellen musste zum Einsatz kommen.

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Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) hatte in der Rheinischen Post weitere Maßnahmen für das Osterwochenende angedroht. Auch Sperrungen der betroffenen Gebiete oder Ausgangsbeschränkungen hatte er ins Spiel gebracht.

Da solche Menschenansammlungen in der Stadt Düsseldorf bereits Mitte Februar zum Problem geworden sind, gab es bereits im Februar schärfere Regeln in Düsseldorf. So galt an der Rheinpromenade zeitweise ein Verweilverbot. Auch Maskenpflicht wurde verhängt. Auch in der Vorwoche gab es massive Probleme. Am Rheinturm in Düsseldorf fand am Donnerstagabend eine Lichtshow zu einem griechischen Feiertag statt. Es kam zu einer Menschenansammlung, bei der viele keine Masken trugen.

In Köln gibt es eine solche Sperrung derzeit. Die Stadt hat am Mittwochabend den Rheinboulevard in Köln aufgrund der hohen Infektionszahlen teilweise gesperrtDamit die Menschen die Sperrung am beliebten Ausflugsziel in Köln Deutz einhalten, hat die Stadt Schilder und Gitter aufgebaut. Am Mittwochabend kontrollierten Beamte zusätzlich die Einhaltung der Sperrung.

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Über die Zahl an Verstößen und Anzeigen am Vorabend will die Stadt am Donnerstagmittag informieren. Auf Videos in den Sozialen Netzwerken waren vor allem junge Menschen zu sehen, die teilweise in großen Gruppen sehr dicht zusammmenstanden und feierten. (dpa/lys)

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