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Düsseldorf kämpft gegen E-Scooter – nur noch halb so viele Roller erlaubt

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Drei E-Scooter liegen auf einem Gehweg und versperren den Weg.
E-Scooter sind in Düsseldorf schon seit Monaten ein Ärgernis (Symbolbild). © Rolf Vennenbernd/dpa

In Düsseldorf soll es Beschränkungen und strengere Regeln für E-Scooter geben. Unter anderem plant die Stadt E-Roller-Flotte der Verleiher quasi zu halbieren.

Düsseldorf – Die Landeshauptstadt Düsseldorf konkretisiert die angekündigten Beschränkungen für leihbare E-Scooter: Wie aus einer Vorlage für den Verkehrsausschuss hervorgeht, sollen die Betreiber pro 100 Einwohner nur noch einen Elektroroller aufstellen dürfen. Das wäre eine Halbierung der bisher 12.700 Fahrzeuge, die laut Verwaltung im Verkehr sind.

Düsseldorf: E-Scooter bekommen neue Beschränkungen

„Die E-Scooter werden oft ordnungswidrig gefahren und verbotswidrig abgestellt. Dies beeinträchtigt insbesondere den innerstädtischen Fußgängerverkehr erheblich. Um dies zu unterbinden und störende Auswirkungen auf das Stadtbild zu verringern, besteht aus Sicht der Stadt weiterer Handlungsbedarf“, berichtet ein Sprecher der Stadt.

Noch drastischer sollen die Beschränkungen im Stadtzentrum werden: Hier sollen nur noch 1800 E-Scooter erlaubt sein, die man auch nur noch an festen Stationen abstellen soll. Außerhalb der Innenstadt wird man sie weiter überall parken dürfen. Hintergrund: Laut Stadt gibt es immer mehr Probleme und Beschwerden – ohne konkreten Nutzen für die Verkehrswende.

Düsseldorf: Neuer Plan für E-Scooter – aber kein Nachtfahrverbot

Die neuen Regeln sollen am 27. Oktober dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Düsseldorf vorgestellt werden. Außerdem will die Stadt für 2022 auch freiwillige Selbstverpflichtungen der Verleihfirmen erwirken. Sie sollen unter anderem Ordnungspersonal losschicken und festes Personal einstellen.

Eine Idee hat die Verwaltung zunächst verworfen: Ein Nachtfahrverbot für E-Scooter sei aktuell rechtlich nicht möglich. (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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