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„Sicherheitssprengung“: Ungewöhnlicher Feuerwehr-Einsatz in Düsseldorf

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Von: Oliver Schmitz

Feuerwehr
Der „Gefahrenstoff“ in Düsseldorf wurde durch Polizei und Feuerwehr beseitigt. (Symbolbild) © David Inderlied/dpa

In Düsseldorf haben Polizei und Feuerwehr eine „Sicherheitssprengung“ eines „Gefahrenstoffes“ vorgenommen. Doch was steckt genau dahinter?

Düsseldorf – Am Mittwoch (19. Oktober) ist ein „Gefahrstoff“ in Düsseldorf auf eher ungewöhnliche Art und Weise entsorgt worden. Nachdem dieser in Gerresheim entdeckt wurde, haben Polizei und Feuerwehr diesen durch eine „Sicherheitssprengung“ beseitigt. Was dramatisch klingt, war letztlich wohl recht harmlos.

Düsseldorf: Mann findet Chemikalie in Garage – Feuerwehr führt „Sicherheitssprengung“ durch

„Aktuell befindet sich die Feuerwehr Düsseldorf zur Unterstützung der Polizei auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte. Durch die Polizei wird eine Sicherheitssprengung zur Beseitigung eines Gefahrstoffes vorgenommen“, mit diesem Tweet sorgte die Düsseldorfer Feuerwehr am Mittwochnachmittag für Verwirrung. Denn konkrete Folgen hatte der Einsatz letztlich nicht.

„In einer Garage in Gerresheim wurde eine Chemikalie gefunden, die aus Sicherheitsgründen verpufft wurde“, sagte ein Polizei-Sprecher auf 24RHEIN-Nachfrage. Zwar sei unklar, worum es sich dabei genau handelte, jedoch hätte zur keine Zeit Gefahr für Anwohner bestanden. Die Vernichtung wäre nur „sicherheitshalber“ durchgeführt worden. Und tatsächlich hatte sich die Angelegenheit schnell erledigt. Keine 30 Minuten nach der Ankündigung wurde von der Feuerwehr Düsseldorf Vollzug gemeldet.

Deutlich folgenreicher war derweil ein Hausbrand in Düsseldorf, nachdem eine Leiche entdeckt wurde. (os) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland, NRW und Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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