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Düsseldorf sperrt Mannesmannufer am langen Wochenende

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Von: Benjamin Stroka

Ein Polizeiauto fährt auf dem Mannesmannufer in Düsseldorf.
Bereits im April installierte die Stadt Düsseldorf höhere Warnschwellen gegen „Autoposer“ am Mannesmannufer. © Michael Gstettenbauer/IMAGO

Seit Wochen hat die Stadt Düsseldorf den sogenannten „Autoposern“ am Mannesmannufer den Kampf angesagt. Am Feiertagswochenende kommt die nächste Sperrung.

Düsseldorf – Lauf aufheulende Motoren, durchdrehende Reifen und aufgemotzte Karren – Autoposer sind der Stadt Düsseldorf schon lange ein Dorn im Auge. Während sie sich mit den getunten Fahrzeugen lange Zeit vor allem auf der Königsallee herumgetrieben haben, wurde das Mannesmannufer an der Rheinpromenade in der NRW-Landeshauptstadt zuletzt immer beliebter – nicht nur zum Unmut der Anwohner und Spaziergänger. Jetzt kommt es erneut zu Sperrungen.

Um Autoposer zu stoppen: Düsseldorf sperrt erneut das Mannesmannufer

Das bevorstehende lange Wochenende um Christi Himmelfahrt (13. Mai) lässt die Stadt nun erneut zu drastischen Maßnahmen greifen. Denn Düsseldorf sperrt die Zufahrt zum Mannesmannufer von der Haroldstraße und von der Neusser Straße aus. Dafür werde am Horionplatz eine kontrollierte Sperre eingerichtet. Damit will man nicht nur die Autoposer „eindämmen“, wie ein Sprecher der Stadt sagt, sondern auch Touristen, die dort sonst nach Parkplätzen suchen würden. Die Sperrung greift bereits ab Mittwochabend. Hier die Zeiten im Überblick:

In dieser Zeit dürfen nur Anwohner und deren Besucher, Rettungsdienste, Pflegedienste sowie der Busverkehr und Taxen durch das betroffene Gebiet fahren. „Das Einhalten der Durchfahrtsperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht“, erklärt ein Sprecher der Stadt.

Düsseldorf: Schon mehrfach Maßnahmen gegen Autoposer am Mannesmannufer

Die Stadt Düsseldorf versuchte bereits im März mit einer Maßnahme gegen die Autoposer vorzugehen. So wurden mehrere Warnschwellen installiert, die nicht nur die Tuningszene vom Rheinufer fernhalten, sondern gleichzeitig das häufig herrschende Park-Chaos mildern sollte.

Das gelang eher schlecht als recht, sodass die Stadt für das Osterwochenende zu drastischeren Maßnahmen griff und kurzerhand die Zufahrt zum Mannesmannufer für Autos sperrte. Gleichzeitig kontrollierte die Polizei am sogenannten „Car-Freitag“ in Düsseldorf und großen Teilen von NRW zahlreiche Autoposer.

Einen weiteren Schritt ging die Stadt Düsseldorf Anfang April und entschied, die bereits verbauten Warnschwellen am Mannesmannufer nochmal zu erhöhen. Nicht mehr drei, sondern fünf Zentimeter hoch waren nun die schwarz-gelben Schwellen und sollten Autoposer noch besser vom lärmenden Beschleunigen abhalten. (bs)

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