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Unwetter in Düsseldorf: Tiefgarage läuft mit 1,6 Millionen Liter Wasser voll

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Unwetter in NRW: Ein PKW fährt durch eine nach Starkregen überflutete Bahnunterführung
In Düsseldorf sind durch den Starkregen viele Straßen überschwemmt worden. © David Young/dpa

Das Unwetter über NRW hat in Düsseldorf für Überflutungen gesorgt. Die Feuerwehr wurde hunderte Male angerufen. Sogar Kunstwerke sind gefährdet.

Düsseldorf – In ganz Nordrhein-Westfalen sorgen gerade Unwetter mit Starkregen für etliche Überschwemmungen. Auch Düsseldorf hat Tief „Bernd“ nicht verschont. Die Feuerwehr ist bisher zu rund 330 Einsätzen ausgerückt. Doch ein Ende ist wohl vorerst nicht in Sicht, denn das extreme Unwetter soll noch bis Donnerstag anhalten.

Unwetter in Düsseldorf: 1,6 MIllionen Liter Wasser in Tiefgarage

In der Nacht zum Mittwoch sind in der Landeshauptstadt etliche Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt worden, teilte die Feuerwehr am Mittwochmorgen mit. Besonders stark betroffen waren die Stadtteile Flingern Nord und Süd, Grafenberg und die meisten südlichen Stadtteile. Laut Feuerwehr war auch die Tiefgarage des Rheinmetall-Konzerns betroffen. Dort stehe das Wasser 40 Zentimeter hoch. Es müssten 1,6 Millionen Liter aus der Tiefgarage des Unternehmens gepumpt werden. 40 Feuerwehrleute waren mit Hochleistungspumpen im Einsatz.

Eine Kunstgalerie meldete einen Wassereinbruch in ihren Kellerräumen. Um Kunstwerke im Wert von rund fünf Millionen Euro zu schützen, waren Feuerwehrleute allein dort gut dreieinhalb Stunden im Einsatz. Ob Kunstwerke Schaden nahmen, war zunächst nicht bekannt. Auch der nördliche Zubringer zur A44 lief auf einer Höhe von 60 Zentimetern mit Wasser voll. Die Polizei sperrte die Straße.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Feuerwehr gab es in Düsseldorf bislang keine Verletzten durch das Unwetter.

Unwetter in NRW: DWD-Warnung bis Donnerstag

Auch in Hagen führten heftige Regenfälle zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums am frühen Mittwochmorgen mitteilte, gingen über Nacht Hunderte Notrufe bei der Feuerwehr ein. In der Ruhrgebietsstadt musste die Feuerwehr sogar Menschen aus ihren Autos befreien. Auch viele weitere Orte in ganz NRW müssen am Mittwoch und Donnerstag wohl mit ähnlichen Szenarien rechnen. So gilt im größten Teilen des Landes wie auch in Köln die höchste Unwetterwarnstufe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). (os mit dpa/lnw)

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