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Düsseldorf: Spaziergänger verunglückt in Hubbelrath und weiß nicht, wo er ist – Hilfe kommt vom Smartphone

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Von: Stefanie Knupp

Blaulicht auf einem Feuerwehrauto.
Die Feuerwehr hatte eine schwierige Suche vor sich (Symbolfoto). © Friso Gentsch/dpa

Die Feuerwehr machte sich am Sonntag auf die Suche nach einem Verletzten in Düsseldorf-Hubbelrath. In dem unwegsamen Gelände kamen Einsatzfahrzeuge nicht weiter.

Düsseldorf – Den verschneiten Sonntag hatte ein 35-Jähriger genutzt, um im idyllischen Rotthäuser Bachtal einen Spaziergang zu unternehmen. Der Ausflug endete für den Mann im Krankenhaus. Für die Feuerwehr war die Suche abenteuerlich.

Wie die Feuerwehr berichtete, erreichte die Einsatzkräfte ein Notruf aus dem Rotthäuser Bachtal in Hubbelrath. Ein Spaziergänger war verunglückt. Das Problem: Wo er sich genau befand, konnte der Mann der Feuerwehr nicht sagen. Ihn konnte die Feuerwehr nicht finden, sehr wohl jedoch sein Smartphone, das die Standortkoordinaten übermittelte. So konnten die Leitstelle den Bereich des Unfallortes zumindest eingrenzen.

Düsseldorf: Gelände im Bachtal unwegsam – Rettungskräfte gingen zu Fuß auf die Suche

Ein Löschfahrzeug, ein Rettungswagen und ein geländegängiger Krankentransportwagen wurden losgeschickt. Doch dann das nächste Problem: Das Gelände rund um die Unfallstelle ist so unwegsam, dass die großen Feuerwehrfahrzeuge nicht weiterkamen. Einzig das geländegängige Fahrzeug schaffte es noch ein Stück vorwärts. Doch auch für den Transportwagen war etwa 300 Meter vor dem vermuteten Unglücksort Schluss. Die Einsatzkräfte mussten ihre Suche zu Fuß fortsetzen.

Auf dem Weg trafen sie auf einen Mountainbiker, der zufällig vor Ort war. Er konnte den Einsatzkräften den genauen Weg zum Verunfallten zeigen, der sich abseits aller befestigten Wege im Rotthäuser Bachtal befand. Laufen konnte der Mann nicht mehr. Die Einsatzkräfte vermuteten eine Verletzung des Sprunggelenks. Auf einer Trage ging es die 300 Meter zurück zum Krankentransportwagen. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hubbelrath waren inzwischen aus Richtung Erkrather Straße zum Unfallort geeilt und halfen bei der Rettung des verletzten Spaziergängers. 18 Kräfte waren im Einsatz. (sk/ots)

25 Feuerwehrkräfte retteten am Samstagabend eine schwer verletzte Frau aus einer brennenden Wohnung im Stadtteil Friedrichstadt. Außerdem eilte die Feuerwehr Düsseldorf am Wochenende den Kollegen aus Neuss zur Hilfe. Passanten hatten die Rettungskräfte alarmiert, weil sie vermeintlich eine Person im Rhein entdeckt hatten.

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