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Hacker-Angriff auf Uniklinik Düsseldorf: Nach einem Jahr keine Spur zu Tätern

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Der Eingang der Uniklinik in Düsseldorf.
Die Uni-Klinik in Düsseldorf wurde im September 2020 Ziel eines Hacker-Angriffs. © imago images / Olaf Döring

Vor einem Jahr hatten Hacker Server der Uniklinik Düsseldorf lahmgelegt. Nach wie vor gibt es keine Spur zu den Hackern.

Düsseldorf – Knapp ein Jahr nach dem folgenreichen Hacker-Angriff auf die Düsseldorfer Uniklinik haben die Ermittler keine heiße Spur zu den Tätern. Die Ermittlungen liefen allerdings noch weiter, da unter anderem Antworten auf Rechtshilfeersuchen an Behörden in mehreren Ländern ausstünden, sagte ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft.

Die Experten der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) bei der Staatsanwaltschaft Köln hatten die Ermittlungen übernommen, nachdem die Täter in der Nacht zum 10. September 2020 auf einen Schlag 30 Server der Uniklinik verschlüsselt hatten. Die Klinik in Düsseldorf musste sich von der Notfallversorgung abmelden.

Hacker-Angriff in Düsseldorf: Täter schickten digitalen Schlüssel

Als die Ermittler den Erpressern damals mitteilten, dass sie ein Krankenhaus lahmgelegt hatten, schickten die Hacker – ohne die von ihnen geforderte Bitcoin-Zahlung –  einen digitalen Schlüssel. Die Server konnten nach und nach wieder in Betrieb genommen werden. Die Uniklinik litt trotzdem noch Wochen unter den Folgen der Attacke. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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