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Düsseldorf: Demos, Black Friday, Weihnachtsmarkt – es wird chaotisch am Wochenende

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Von: Maximilian Gang

Viele Menschen laufen entlang der Königsallee in Düsseldorf
Zum Wochenende werden viele Besucher in der Düsseldorfer Innenstadt erwartet. © Martin Gerten/dpa

Am Wochenende wird es voll in Düsseldorf: Demos, verkaufsoffener Sonntag und Weihnachtsmärkte locken Zigtausende. Was Besucher unbedingt beachten müssen.

Düsseldorf – „Voll wirds“, sagt der Sprecher der Polizei Düsseldorf, Marcel Fiebig. Und das ist noch ziemlich gelinde ausgedrückt, denn: Insgesamt vier größere Demonstrationen sind für Samstag (26. November) in Düsseldorf gemeldet. Allein das würde bereits für eine volle Innenstadt sorgen. Doch an diesem Wochenende locken Weihnachtsmärkte, Rabatte und ein verkaufsoffener Sonntag zusätzlich Menschen aus Nordrhein-Westfalen und dem Ausland in die Landeshauptstadt. Das könnte für Chaos auf Straßen und Flaniermeilen sorgen. Damit das nicht passiert, sind Stadtverwaltung und Polizei Düsseldorf vorbereitet. Auch Besucher sollten gut planen, wenn sie am Wochenende in die Innenstadt wollen.

Düsseldorf: Demonstrationen mit tausenden Teilnehmern möglich

Nach Angaben der Polizei sind für die verschiedenen Demonstrationen jeweils mehrere hundert Teilnehmer gemeldet. Die genaue Anzahl der Teilnehmer ist dabei jedoch unklar: „Wie viele es am Ende sein werden, kann niemand prophezeien“, erklärt Polizeisprecher Mike Fiebig. Es seien auch Demonstrationen mit bis zu mehreren tausend Teilnehmern möglich. Die vier Versammlungen starten ab dem frühen Nachmittag an verschiedenen Orten in der Düsseldorfer Innenstadt. Das wirkt sich auf die Stadt und den Verkehr aus: „Teile der jeweiligen Aufzugstrecken führen hierbei auch über zentrale Straßen und entlang der Weihnachtsmärkte“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Darauf sollten sich Besucher und Ansässige einstellen.

Am Samstagnachmittag zogen beispielsweise rund 300 Menschen bei einer Iran-Demo über die Berliner Allee. Mit Fahnen und Bannern skandierten sie unter anderem „Weg, weg mit dem Mullahdreck“.

Menschen ziehen bei einer Iran-Demo über die Berliner Allee/Ecke Graf-Adolf-Straße in Düsseldorf.
Menschen ziehen bei einer Iran-Demo über die Berliner Allee/Ecke Graf-Adolf-Straße in Düsseldorf. © 24RHEIN

„Black Week“ in Düsseldorf: Rabatte locken weitere Besucher

Und damit nicht genug: Viele Geschäfte senken innerhalb der Innenstadt im Rahmen der „Black Week“ ihre Preise, was für Kundenandrang und damit weitere Besucher in Düsseldorf sorgen dürfte. Generell sei es zum Beginn der Adventszeit alljährlich voll in Düsseldorfs Flaniermeilen, sagt Fiebig: „Die Weihnachtsmärkte und der Beginn der Adventszeit ziehen die Leute in die Innenstadt.“

Voraussichtlich werde die Besucherzahl gegen Nachmittag anschwellen. Um dabei die Sicherheit für Besucher zu gewährleisten, seien die Polizisten „immer präsent, immer ansprechbar“, wie der Polizeisprecher erklärt. Weil auf dem Weihnachtsmarkt traditionell auch viele Gäste aus den Niederlanden erwartet werden, arbeiten die Düsseldorfer Polizisten dabei in Kooperation mit der niederländischen Polizei. „So können auch die Besucher aus dem Nachbarland mit Polizisten in ihrer Landessprache kommunizieren“, sagt Fiebig.

Wochenende in Düsseldorf: Besucher und Ansässige müssen mit Sperrungen rechnen

Die zusätzlichen Weihnachtsmarktstände am nördlichen Ende der Königsallee könnten gemeinsam mit den erwartet hohen Besucherströmen zu Sicherheitsproblemen führen. Deshalb planen Stadt und Polizei damit, je nach Situation neue Sperrkonzepte in diesem Bereich umzusetzen. Hinweis: Dieser Text wurde am 26. November um 15:40 Uhr aktualisiert. Neuerung: Infos und Foto zu einer Iran-Demo in Düsseldorf eingebaut. Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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