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Verdacht auf Säure: Rheinbahn in Düsseldorf warnt vor Graffitis in U-Bahnhöfen

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Düsseldorfer U-Bahn an der Heinrich-Heine-Allee, während des Berufsverkehrs ungewohnt leer, wegen der Corona-Pandemie.
Mehrere U-Bahnhöfe in Düsseldorf sollen betroffen sein (Symbolbild). © IMAGO / Olaf Döring

Seit Tagen gibt es immer wieder verdächtige Graffitis an mehreren U-Bahnhöfen in Düsseldorf. Jetzt hat die Rheinbahn davor gewarnt, sie zu berühren. Es könnte sich um Säure handeln.

Düsseldorf – Die Rheinbahn hat Fahrgäste in U-Bahnhöfen in Düsseldorf davor gewarnt, Graffitis an Säulen, Wänden oder Rolltreppen zu berühren. In den vergangenen Tagen seien wiederholt sogenannte Etchings entdeckt worden, teilte die Rheinbahn am Freitag mit. Dabei handele es sich um Graffitis, die mit starken Säuren auf Glas oder anderen Flächen angebracht würden.

Rheinbahn Düsseldorf warnt: Vor allem Fahrgäste mit Kindern sollten vorsichtig sein

Es ist nicht auszuschließen, dass die bislang unbekannten Flüssigkeiten bei Kontakt mit der Haut gesundheitsgefährdend seien. Daher sollten bis auf Weiteres Wände, Säulen, Glasscheiben, Aufzüge und Rolltreppen mit solchen Graffitis nicht berührt werden.

Vor allem sollten Fahrgäste mit Kindern besonders vorsichtig sein. Sicherheitspersonal kontrolliere verstärkt die U-Bahnhöfe. Vor den Graffitis werde über Durchsagen und Plakate informiert. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen.

Erst vor wenigen Wochen machte die Rheinbahn Schlagzeilen. Am 20. Januar war ein Busfahrer des Düsseldorfer Verkehrsunternehmens während seiner Pause überfallen worden. (dpa/lnw)

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