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Verweilverbot in Düsseldorf: Polizei rechnet mit Provokationen und „Störern“

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Polizisten kontrollieren am Abend an der Rheinpromenade das Verweilverbot.
Seit Tagen kontrollieren Polizisten in der Düsseldorfer Altstadt und am Rheinufer das am Abend geltende Verweilverbot. © Marcel Kusch/dpa

Vor dem langen Feiertagswochenende zeigt sich die Polizei in Düsseldorf besorgt in Bezug auf das Verweil- und Alkoholverbot in der Altstadt und am Rheinufer.

Düsseldorf – Die Polizei in Düsseldorf fürchtet unter anderem nach Ankündigungen in Sozialen Netzwerken Provokationen am kommenden langen Wochenende in der Altstadt oder am Rheinufer. So sei der Aufruf bekannt, im „Schneckentempo“ an der Polizei vorbeizugehen – um das geltende Verweilverbot auszureizen. Es gebe auch den Vorschlag, wegen des Alkoholverbots Getränke in andere Flaschen umzufüllen, sagte der Leitende Polizeidirektor Dietmar Henning am Mittwoch.

Verweilverbot in Düsseldorf: Polizei rechnet mit Störern aus dem Umland

Henning sprach zudem von „Störern“, die extra aus dem Umland anreisten, um in der Düsseldorfer Altstadt Ärger anzuzetteln. Er verteidigte mit Blick darauf auch Szenen vom vergangenen Wochenende, als Autoposer Barrikaden einfach zur Seite räumten. Die Beamten müssten bei größeren Störer-Gruppen sofort eingreifen und seien daher in dem Moment dort gebunden, so Henning.

Ordnungsdezernent Christian Zaum betonte: „Wir können keine Mauer um die Stadt bauen.“ Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr hätten eine Koordinierungsgruppe gegründet, die auch Kontakt mit den Altstadtwirten halte. So wolle man am Wochenende „vor die Lage kommen“ und schnell reagieren.

Düsseldorf: An diesen Zeiten gilt das Verweilverbot

Das Verweilverbot in der Altstadt gilt zunächst bis zum 11. Juni freitags, samstags, sonntags und immer am Tag vor Feiertagen jeweils von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr, an den sonstigen Wochentagen von 20:00 Uhr bis 1:00 Uhr. Die Wochenend- und Feiertagsregelung gilt auch für die Sperrung der Königsallee für die Autoposer-Szene. An der Prachtmeile wurden gerade Steckpfosten installiert, die nur von Einsatzkräften entfernt werden können.

Die Einschränkungen sind eine Reaktion auf ausufernde Verstöße gegen die Corona-Auflagen an den Pfingsttagen. (dpa/lnw)

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