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Überblick zu Verweilverbot und Maskenpflicht: Was ist am Wochenende in Düsseldorf erlaubt?

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Von: Stefanie Knupp

Verbotsschilder mit der Aufschrift „Verweilverbotszone – Bitte gehen sie weiter“ in Düsseldorf
Die Stadt Düsseldorf hat an den Wochenenden ein „Verweilverbot“ für die Altstadt und das Rheinufer verhängt. © Roland Weihrauch/dpa

Die Corona-Regeln für Düsseldorf im Überblick: Das Verweilverbot gilt bis zum 14. März. Was am Wochenende zu beachten ist und wo es Einschränkungen gibt.

Düsseldorf – Das erste frühlingshafte Wochenende hatte die Menschen am 20. und 21. Februar in Scharen ans Düsseldorfer Rheinufer gezogen. Es wurde zeitweise so voll, dass Abstände nicht mehr eingehalten werden konnten. Die Stadt reagierte, erließ zwei Allgemeinverfügungen, die teils auf heftige Kritik stießen. Ein Bürger stellte sogar einen Eilantrag gegen das sogenannte Verweilverbot in Düsseldorf. Scheiterte damit aber vor Gericht.

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Die Stadt verteidigte die Maßnahme. Das Verweilverbot habe sich als sehr erfolgreiches und angemessenes Mittel erwiesen, man sei sehr zufrieden, sagten Ordnungsdezernent Christian Zaum und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche dann nach dem ersten Wochenende mit den neuen Regeln. Ein Besucheransturm am Rheinufer sei ausgeblieben, trotzdem musste das Ordnungsamt zahlreiche Menschen ansprechen und belehren. Das Coronavirus hält Düsseldorf jetzt seit einem Jahr auf Trab. Die Stadt hat Bilanz gezogen, was sich in Sachen Covid-19 in Düsseldorf getan hat

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Jetzt steht das nächste Wochenende an. Das soll zwar nicht frühlingshalft mild werden, aber immerhin überwiegend sonnig. Das Infektionsgeschehen in der Landeshauptstadt steigt seit einigen Tagen wieder an. Am Freitag (5. März) lag die Wocheninzidenz in Düsseldorf bei 54. Zum Vergleich: Am 24. Februar, an dem Tag, an dem das Verbot verkündet wurde, lag sie bei 57,4.

Die Allgemeinverfügungen gelten bis zum 14. März, könnten jederzeit zurückgenommen werden. „Am liebsten wäre uns, wir müssten gar keine Verbote aussprechen“, sagte Ordnungsdezernent Christian Zaum am 1. März Und weiter: „Wir wollen Einschränkungen nur solange weiterführen wie sie wirklich erforderlich sind. Vor diesem Hintergrund bewerten wir die Situation vor Ort regelmäßig neu.“ Spaziergänger müssen sich also auch an diesem Wochenende an die aus den Allgemeinverfügungen zum Verweilverbot und zur erweiterten Maskenpflicht halten.

Darüber hinaus wird die Zufahrt zum Mannesmannufer an den Wochenenden für den Verkehr gesperrt (Ausnahmen: Anlieger, Anlieferung und Busse), jeweils freitags, 15 bis 1 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 1 Uhr. Die Freitreppe am Burgplatz, die sich normalerweise hervorragend zum Sonnetanken eignet, bleibt gesperrt. Polizei und Ordnungsamt führen Kontrollen durch.

Auch beim rheinischen Nachbarn Köln hatte das schöne Wetter für volle Plätze gesorgt. „Corona kennt keine Schönwetter-Pause“, sagte seinerzeit Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob. Deshalb gelten auch in Köln am Wochenende Corona-Regeln. (sk)

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