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Nach Attacke von Jugendlichen in Düsseldorf: Polizei verstärkt Einsatz

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Polizisten im Dienst patrouillieren nach Mitternacht in der Altstadt zwischen Feiernden.
Die Polizeipräsenz in der Düsseldorfer Altstadt soll am kommenden Wochenende verstärkt werden (Archivbild). © Henning Kaiser/dpa

Hunderte Jugendliche behinderten am vergangenen Wochenende einen Rettungseinsatz in der Düsseldorfer Altstadt. Die Polizei verstärkt nun die Einsatzkräfte.

Düsseldorf – Die Polizei in Düsseldorf reagiert auf die chaotischen Szenen am vergangenen Wochenende in der Altstadt, bei dem mehrere hundert Jugendliche einen Rettungseinsatz behinderten und einen Polizisten angriffen. Um ähnliche Ausschreitungen zu verhindern, sollen nun deutlich mehr Polizeikräfte patrouillieren.

Düsseldorf: Nach Ausschreitungen in der Altstadt – mehr Polizei am Wochenende

Am frühen Samstagabend (14. August) des vergangenen Wochenendes hatten Rettungskräfte einen Einsatz in der Düsseldorfer Altstadt. Beim Versuch einen Verletzten zu behandeln, wurden die Sanitäter und der Notarzt allerdings von einer großen Gruppe Jugendlicher bedrängt. Es kam sogar so weit, dass die Polizei anrücken musste, um den Einsatzort der Rettungskräfte abzusichern. Immer mehr Jugendliche solidarisierten sich mit den Krawallmachern, bis ein 15-Jähriger einen Polizisten angriff. Gegen ihn wird nun ermittelt

Mit deutlich erhöhter Präsenz möchte die Polizei in Düsseldorf nun am kommenden Wochenende in der Altstadt auftreten.

Nach Düsseldorf auch Köln: Reiterstaffel soll für Ordnung am Aachener Weiher sorgen

Ähnliche Szenen gab es am Wochenende auch in Köln. Dort hatten Feiernde am vergangenen Samstag Polizisten mit Flaschen beworfen. Deswegen soll dort an den nächsten Freitag- und Samstagabenden eine Reiterstaffel patrouillieren und Präsenz zeigen.

Die gleiche Reiterstaffel, die nun in Köln eingesetzt wird, ist auch regelmäßig in Düsseldorf unterwegs. Mehrmals pro Woche patrouillieren die Beamten auf Polizeipferden am Rheinufer. Dort werden sie aber vor allem zum Schutz gefährdeter Einrichtungen, wie dem Landtag eingesetzt. (bs mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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